Freitag, 25. September 2015

Zitronenkuchen

Auf dem CCCamp15 wurde für die PoC-Party ein Zitronenkuchen gebacken. Da ich mit meinem Sohn vor der Party wieder nach Berlin zu meiner Mutter fuhr, konnten wir diesen leider nicht probieren. Mit dem Gedanken an den Zitronenkuchen verließen wir das CCCamp und Berlin. Nach ein paar Wochen kam mir dann die Idee, doch endlich den Zitronenkuchen selbst zu backen :)

Das Rezept kommt aus dem Backbuch "Die neue große Schule - Backen"

Zutaten

für den Teig
300g Butter
300g Zucker
4-5 Eier
300g Mehl
1 TL Backpuler
die Schale und den Saft 2 Zitronen

für die Verzierung
Puderzucker
Zitronensaft

Butter schaumig rühren und zwei Drittel des Zuckers darin unterrühren. Die Eier trennen und das Eiweiß in einer zweiten Schüssel sammeln. Das Eigelb zur aufgeschlagenen Butter in die Schüssel geben. Butter, Zucker und Eigelb nunmehr dick und goldgelb aufschlagen. Anschießend die geriebene Zitronenschale und den Zitronensaft hinzufügen. Das Mehl mit dem Backpulver darüber sieben und kurz untermischen. Nun das Eiweiß steif schlagen und den restlichen Zucker zufügen. Den Eischnee behutsam unter den Teig heben.
Den Teig in die vorgefettete Form geben und im vorgeheizten Backofen bei 200° 50-60 Minuten backen.

Für den Zuckerguss Puderzucker und Zitronensaft mischen, bis ein dickflüssiger Zuckerguss entsteht. Den Zuckerguss großzügig auf den Kuchen auftragen. Wer den Kuchen noch etwas saftiger haben möchte, kann vor dem bestreichen mit dem Zuckerguss mit einer Gabel oder einem Holzstäben Löcher in den Kuchen piksen, damit der Zuckerguss in den Kuchen laufen kann. Hierfür sollte der Guss dann etwas flüssiger sein.













Freitag, 18. September 2015

Käsewähe

Eins meiner liebsten Mitbringsel zu einer Party ist, abgesehen von Kuchen, die Käsewähe. Meine Mutter hat die schon immer zu Partys gemacht und ich kann mich nicht erinnern, wann ich eine Party ohne die Käsewähe gefeiert habe. Mann kann sie warm und kalt essen, gerade das gefällt mir besonders daran.
Wenn man sie beschreiben sollte, könnte man sie als Zwiebelkuchen nur mit ganz, ganz viel Käse oder einer Käsequiche beschreiben. Beides trifft es nicht ganz aber die Richtung stimmt.

Zutaten

für den Teig
400g Mehl
150 ml Öl oder 150g zerlassene kalte Butter
gut 150ml kaltes Wasser
1TL Salz

für die Füllung
250g Emmentaler
250g Greyerzer
3EL Mehl
600ml Milch
4 Eier
150g Joghurt
1 große Zwiebel
Salz, Pfeffer

Da der Teig 20 Minuten im Kühlschrank ruhen muss, empfehlt es sich, ihn zuerst zuzubereiten. Das Mehl mit dem Öl oder der Butter mischen, danach das Salzwasser einrühren, bis der Teig gleichmäßig glatt ist. Der Teig darf nicht geknetet werden.
Anschließend den Teig in den Kühlschrank tun.


Für die Füllung muss der Käse gerieben und die Zwiebel in kleine Würfel geschnitten werden. Danach wird der Käse mit der Zwiebel und dem Mehl gemischt. Die Eier mit Joghurt, Milch und den Gewürzen verrühren und unter den Käse mischen.



Den Teig auf ein Blech ausrollen und die Ränder hochziehen. Die Füllung auf den Teig geben und im vorgeheizten Backofen bei 200° 30-40 Minuten backen.

gold-brau kommt die fertige Käsewähe aus dem Ofen













Freitag, 11. September 2015

Russischer Zupfkuchen

Ein Freund von mir und meinem Mann hat im Sommer geheiratet und hat kurz danach in seiner Studentenverbindung mit seiner Frau eine kleine Feier anlässlich der Hochzeit veranstaltet. Es wurde gebeten etwas mitzubringen und ich dachte mir, dass ist doch die beste Gelegenheit nach der Geburt meines Sohnes, endlich wieder zu backen.
Viele Ideen schwirrten mir durch den Kopf und schlussendlich entschied ich mich für einen Russischen Zupfkuchen. Käsekuchen ist schon sehr toll, doch die Verbindung zwischen dem Schokoladenteig und der Käsefüllung schlägt vieles um Weiten.

Für den Zupfkuchen braucht man folgende Zutaten

für den Teig
300g Mehl
180g Zucker
200g Butter
2 Eier
40g gesiebten Kakao
1 Pkt. Backpuler

für die Füllung:
150g Zucker
3 Eier
500g Quark
200g süße Sahne
1 Pkt. Vanillezucker
1 Prise Salz
70g Butter

Als erstes mache ich den Schokoladenteig. Dazu mische ich das Mehl, das Backpulver und den Kakao in einer großen Schüssel. Den Kakao siebe ich in das Mehl und gehe anschließend durch das Kakaomehl noch mit einem Schneebesen durch. In das Mehl kommt eine kleine Kuhle für die Eier; Zucker und Butter werden um die Kuhle gestreut bzw. geflockt. Die Zutaten werden nun gut miteinander verknetet bis ein glatter Teig entsteht. 

1/4 des Teiges wird für die Zupfen weggestellt, mit dem Rest wird die Springform gut ausgekleidet. 

Für die Füllung wird die Butter schaumig gerührt, erst der Zucker und dann die Eier untergerührt, dann der Quark und zum Schluss kommt die Sahne noch dazu. Die Füllung in die ausgekleidete Springform geben. Aus dem weggestellten Teig kleine Stücke zupfen und auf der Füllung verteilen. 

Nachdem der Kuchen ca. eine Stunde bei 180° gebacken wurde ist er fertig.


Sonntag, 6. September 2015

Blogger für Flüchtlinge - Make Cake not War

Mit einem syrischen Rezept habe ich letzte Woche einen digitalen Willkommensgruß gesendet. Dabei möchte ich es allerdings nicht belassen.

  1. Ich habe Blogger für Flüchtlinge mit einer Geldspende unterstützt. Diese Initiative verteilt Spenden an verschiedene Projekte für Flüchtlinge. Spenden kann man hier.
  2. Unter dem Motto "Make Cake not War" möchte ich auch aus anderen Ländern Rezepte nachbacken, aus denen Flüchtlinge zu uns kommen.
    Da ich nur ein ganz wenige Rezpte von Bekannten bekommen kann und auch selber nicht probieren konnte, freue ich mich übrigens über Rezepte und Tipps. Ansonsten werde ich bei Google nach passenden Rezepten suchen. ;)

Freitag, 4. September 2015

Aprikosenkuchen - Prăjitură cu caise

Kurz bevor die Aprikosensaison nun endgültig vorbei ist, hat meine Mutter sich einen Aprikosenkuchen von mir gewünscht. Es sollte allerdings nicht irgendeiner werden, sondern ein altes Familienrezept von Ihr. Ich habe den Kuchen als Kind wohl auch gegessen, konnte mich beim besten Willen aber nicht mehr daran erinnern, wie er schmeckt oder aussieht.

Als erstes rührt man aus 300 gr. Mehl, 170 gr. Zucker, 200 gr. Butter, 2 Eiern und 1 TL Backpulver einen Teig. Der wird auf einem Backblech verteilt und bei 180° ca. 15-20 Minuten halb gar gebacken.

In der Zwischenheit halbiert man ca. 300 - 400 gr. Aprikosen. Die Hälften werden auf dem Kuchen verteilt und etwas gezuckert, damit sie weich werden.

Dann schlägt man 3 Eigelb, 3 EL Zucker  und 3 EL Mehl zu einer fluffigen Masse. Auch die übrigen 3 Eiweiß werden geschlagen und darunter gehoben. Die schaumige Masse wird dann über den Aprikosen verteilt. Ich hatte den Eindruck, dass es eigentlich zu wenig Teig ist, aber laut meiner Mutter ist es so wohl richtig :)



Der Kuchen kommt dann noch einmal für 15 - 20 Minuten in den Ofen. Die Stücke sollen dann noch warm geschnitten werden.


Man kann darüber auch noch Puderzucker streuen - ich finde ihne aber auch ohne sehr lecker