Sonntag, 28. Juni 2015

Mutschekiepchen Geburtstagstorte

Der Nachwuchs in unserem Freundeskreis wird immer zahlreicher und älter! Ein guter Grund, um immer mal wieder neue Geburtstagstorten auszuprobieren.

Zum ersten Geburtstag von Sophie haben Nadine und ich überlegt, das Lieblingsmotiv von Sophies Mama aufzugreifen: Ein Marienkäfer - oder wie sie sagen würde "Mutschekiepchen".

Die Grundlage des Kuchens ist ein ganz normaler dunkler Biskuitboden, der aber nicht in einer normalen Springform, sondern in einer Metallschüssel gebacken wurde.

Der ausgekühlte Bisquit kann, trotz der anderen Form, genauso aufgeschnitten werden, wie ein Biskuit aus der Springform.

Die Füllung besteht aus einer Himbeer-Ricotta-Creme, die mit Gelantine aufgekocht wird. Sie muss zwar ein paar Stunden kalt stellen, aber die Füllung wird dafür schön fest und eignet sich daher super für dieses Motiv.

Ich bin nicht sicher, ob es durch die Gelantine in der Creme noch nötig ist (da Sahencremes normalerweise den Fondant zum Schmelzen bringen), aber sicherheitshalber haben Nadine und ich die Halbkugel noch mit Schokoganache geglättet und erst dann mit rotem Fondant eingedeckt, um den Körper des Marienkäfers zu schaffen.

Dazu kommen noch schwarze Fondantpunkte und ein Fondantgesicht vorne auf  die Halbkugel und fertig ist der Marienkäfer.

Und die passende Geburtstagskerze haben wir auch noch gefunden :)

Freitag, 12. Juni 2015

Marmorkuchen

Mein Mann hatte diese Woche Geburtstag und so kam ich endlich mal wieder zum Backen. Seit wir zusammen sind bekommt er jedes Jahr einen Marmorkuchen zum Geburtstag. Das kommt daher, dass er sich zu seinem ersten Geburtstag, den wir zusammen verbracht haben, einen Marmorkuchen so wie von seinem Vater gewünscht hatte.

Vor vier Jahren stellte ich mich in die Küche und versuchte einen perfekten Marmorkuchen so wie der von dem Vater meines Mannes zu backen. Ich verrührte alle Zutaten besonders lange, siebte das Mehl und ging dann noch mit dem Schneebesen durch, passte bei der Temperatur der Ofens und der Backzeit ganz genau auf um am Ende den perfekten Kuchen zu bekommen. Zum Schluss kam noch Puderzucker als Verzierung auf den Kuchen.
Am Geburtstagsmorgen war ich ganz gespannt wie meinem Mann der Kuchen schmecken würde. Nach dem ersten Bissen sagte er, dass der aber nicht so währe wie der Kuchen von seinem Vater. Ich war total erstarrt und wusste nicht was ich hätte anders machen können. Mein Mann begann an zu lachen und sagte, dass der Kuchen viel zu perfekt wäre um von seinem Vater zu sein. Wie er mir dann erzählte, fehlte bei dem Kuchen vom Papa immer etwas oder es waren Eierschalen im Kuchen. Und durch diese kleine Geschichte ist der Marmorkuchen unser Geburtstagskuchen geworden.

Das Rezept für den Kuchen nehme ich immer aus einem uralten Dr. Oetker Backbuch, bei dem die Zutaten etwas abweichen von auf der Webseite.

Dieses Jahr konnte sich mein Mann nicht entscheiden, ob er als Verzierung Kuvertüre oder Puderzucker haben wollte, so bekam er einen Kuchen halb mit Puderzucker, halb mit Kuvertüre verziert. :-)

Hier die Mengen, die ich für die Zutaten genommen habe:
Für den Vanilleteig:
500g Mehl (am Besten gesiebt)
250g Butter
250g Zucker
4 Eier
1 Päckchen Vanillezucker
1 Päckchen Backpulver
ca. 1/8l Milch

Für den Schokoladenteig:
30g Backkakao
20g Zucker
4EL Milch

Das Ergebnis sah dann so aus: