Samstag, 21. März 2015

Low Carb Schokomuffins mit Süßkartoffel

Hier auf dem Blog gab es ja vor rund zwei Jahren eine längere Pause, da ich eine Protein Diät gemacht haben. Die bedeutete, dass ich keine Kohlenhydrate und kein Fett gegessen haben - und die paar Desserts und Kuchen ohne Zucker, Butter und Mehl, die ich ausprobiert habe, waren nicht gerade der Knaller. Ich habe aber damals 28 Kilo abgenommen. Es hat sich also gelohnt ;)

Wie man an den Einträgen hier im Bog sieht, ist die Diät an sich vorbei, aber ich und auch mein Mann achten noch sehr auf eine Low Carb Ernährung. Wenn es mal Schokolade gab, dann haben wir die mit 85% genommen. Aber auch auf Kuchen möchte mein Mann nicht ganz verzichten. Ich habe also angefangen mit Low Carb Rezepten zu experimentieren (und freue mich auch immer über Neue ;)).

Ein Rezept, das wir nun schon öfter gemacht haben sind Low Carb Muffins aus Süßkartoffeln. Die kommen zwar auch nicht an richtige Schokoladenmuffins ran, sind aber vergleichsweise lecker. Und wenn man ansonsten auf Zuckerentzug ist, dann sind sie doch eine willkommene Abwechslung.


Für die süße Low Carb Küche braucht man allerdings ein paar (teure) Spezialzutaten, die wir aber seit der Diät standardmäßig im Haus haben: Statt Weizenmehl kommt Mandelmehl in die Muffins. Das ist noch stärker entölt, als gemahlene Mandeln und hat einen wirklich saftigen Preis. Ansonsten haben wir immer Proteinpulver im Schrank, das auch für die Shakes im Fitnessstudio verwendet wird. Die gibt es in verschiedenen Geschmacksrichtungen, bei uns steht aber in der Regel Schokolade oder Vanille im Schrank.

Zuerst wird 1 große Süßkartoffel geschält und fest in Alufolie eingepackt im Backofen weich gebacken. Man sollte auf jeden Fall etwas darunter legen, da sie eine ölige Flüssigkeit verliert, die im Ofen sehr fiese Flecken machen kann. Die weiche Süßkartoffel püriere ich dann immer mit dem Mixer.

Dann werden 3 Eier, 120 gr. Mandelmehl, 120 gr. Eiweißpulver, 1 TL Backpulver, 2-3 EL (stark entöltes) Kakaopulver, eine Prise Salz und etwas Zimt untergerührt. Nach Belieben können auch noch Schokoladenstücke untergerührt werden.

Der Teig wird eher fest und muss in die Muffinformen gedrückt werden. Er geht auch nicht ganz so gut auf, wie bei richtigen Muffins, deswegen können die Formen ruhig recht voll gefüllt werden. Die Muffins kommen dann für ca. 15-20 Minuten in den Ofen. Oben sollen sie etwas dunkel sein.

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