Freitag, 18. Dezember 2015

Back-Kekse-Tag

Es gibt ja unzählige und unsinnige "Aktionstage" und die meisten ignoriere ich eher. Heute ist allerdings einer, den ich super finde und voll und ganz unterstütze: Der Back-Kekse Tag :)

Da die Zeit aktuell knapp ist, bin ich im privaten Umfeld gar nicht dazu gekommen tatsächlich zu backen. Für den Job hab ich den Büroofen dann aber doch noch anschmeissen können.

Das Ergebnis sind einfache Mürbeteigplätzchen im Deutsche Post bzw. DHL Design für die jeweilige Facebookseite :)

Sonntag, 8. November 2015

Maronentorte mit Buchweizen

In den letzten 2 Wochen hatte ich viel um die Ohren und habe es einfach nicht geschafft, einen Eintrag zu schreiben. Gebacken habe ich trotzdem und möchte daher am heutigen Sonntag den Cake Friday nachholen :)

Ende Oktober habe ich Geburtstag und wollte dafür eine schöne, herbstliche Torte backen. Da bietet sich ja immer Kürbis oder Apfel an, das war mir aber irgendwie nicht spannend genug. Mein Mann hat dann ein Rezept zu einer Maronentorte mit Buchweizenboden gefunden. Das scheint ein österreichisches Rezept zu sein, das ich vorher so noch nicht gehört hatte.

Ich hätte ja gedacht, dass es schwierig sein würde Maronen zu finden. Die lagen aber in fast allen Supermärkten vorgekocht in der Obst- und Gemüseabteilung. Beim Buchweizenmehl sah das schon ganz anders aus. Das war einfach nicht zu bekommen. Ich hatte meine Tortenpläne ja schon fast aufgegeben, da hat mein Mann doch noch ein Päckchen im Biomarkt gefunden.

Im Rezept stand etwas von Kastanienreis. Ich hab da einfach die Maronen mit Milch püriert. Allerdings war der Maronengeschmack sehr schwach. Das Rezept passe ich also direkt an :)

Für den Boden werden 3 Eier, 100g Puderzucker, eine Prise Salz, ein Päckchen Vanillezucker und die abgeriebene Schale einer halben Zitrone sehr schaumig gerührt. Es kann schonmal 10 Minuten dauern, bis die Masse weiß cremig wird. Dann werden 60g geschmolzene Butter mit etwas Rumessenz (oder natürlich 2 EL echtem Rum) eingerührt. Am Ende dann 80g Buchweizenmehl mit 2 EL Kakao und 1 Tl Backpulver unterheben und die Masse im einer Springform bei 160°C ca. 25 Minuten backen und abkühlen lassen.

Für die Maronencreme werden also zunächst 500gr vorgekochte Maronen mit Milch püriert (bestimmt 200ml - so dass die Maronenmasse nicht mehr krümelig ist) und mit 80g Puderzucker glatt gerührt. 6 Blätter Gelantine einweichen lassen. Dann den Saft einer Orange mit Rumessenz (oder 4 EL Rum) erwärmen, die Gelantine darin aufläsen und die Flüssigkeit unter die Maronen mischen. Dann 500ml Sahne aufschlagen und unterrühren. Die Maronensahne auf dem Kuchenboden verteilen und am besten über Nacht in den Kühlschrank stellen.




Da die Torte so ganz ohne Deko eher trist aussah, hatte ich endlich mal eine Gelegenheit meine Geeky Sprinkles zu benutzen, die ich über die Kickstarter Kampagne bekommen habe. Hier in der Steampunk-Ausführung :)

Freitag, 16. Oktober 2015

Kakao-Nibs Muffins

Superfood ist in aller Munde, und da wir ein wenig auf Kohlenhydrate aufpassen müssen, sind wir auf die Kakao-Nibs gekommen. Direkt aus der Packung schmecken sie eher gewöhnungsbedürftig, aber in Muffins, Kuchen oder Müsli verarbeitet sind sie knusprig-schokoladig.

Unser "gesundes" Muffinrezept:
  • 100g Vollkornmehl
  • 100g gemahlene Mandeln
  • 1 TL Backpulver
  • 3 TL Back-Kakao
  • 50g Vollkornhaferflocken
  • 3EL Kakao-Nibs
  • 3 Eier
  • 1-2 reife Bananen
  • 4 EL Joghurt
  • 50g Agavendicksaft
  • 1 Prise Zimt
Wie immer erst die trockenen Zutaten vermischen, dann die übrigen hinzufügen und kurz vermischen.
In Muffinförmchen gefüllt dürfen sie bei 180°C für 20-30 Minuten in den Ofen.

Freitag, 9. Oktober 2015

Vollkorn-Pflaumenstreusel mit viel Zimt

Es ist Pflaumenzeit und was liegt da näher, als einen leckeren Pflaumenkuchen zu backen?
Das Grundrezept findet ihr hier, aber zur besseren Übersicht schreibe ich noch mal die Vollkorn-Variante auf:
Der Boden

  • 150g Zucker
  • 1 Pck Vanillezucker
  • 250g Vollkornmehl
  • 1/2 Pck Backpulver
  • 150g gemahlene Mandeln vermischen 
und mit
  • 125g Butter
  • 4 Eier
verrühren. Wenn der Teig zu dick ist,  einfach noch etwas Milch hinzufügen, bis er schön cremig ist und sich gut verstreichen lässt.
 Für die Streusel:
  • 400g Vollkornmehl
  • 200g Zucker
  • 1 Pck Vanillezucker
  • 1 Pck Backpulver 
  • etwas (im Falle des Pflaumenkuchens viel) Zimt nach Geschmack
vermischen und
  • 250g Butter unterkneten.
Die Pflaumen waschen, entsteinen und auf dem Boden verteilen. Ich habe sie auf dem Blech noch extra mit Zimt bestreut, weil es einfach super passt.
Die Streusel auf den Pflaumen verteilen und bei 175°C ca. 45-60 Minuten backen. 
Für eine Springform solltet ihr die halbe Menge nehmen, das ist das Rezept für ein Backblech voll.





Freitag, 2. Oktober 2015

Apfelkuchen nach moey's kitchen

Nachdem vor einiger Zeit direkt mehrere Leute in meiner Twittertimeline vom Apfelkuchen von moey's kitchen geschwärmt haben, musste ich den auch mal ausprobieren.

Auf dem Blog ist das Rezept wunderbar beschrieben, deswegen brauche ich das hier gar nicht zu tun, sondern kann direkt das Ergebnis zeigen:





Moey's kitchen beschreibt ihn ja als Lieblingsrezept. Ich bin bei Apfelkuchen ja ein Fan von Streuseln (für Kirschkuchen gilt das auch) aber dieses Rezept ist wirklich gut. Und so schnell wie der aufgegessen wurde, können sich meine Testesser der Meinung wohl nur anschliessen. 

Danke für das tolle Rezept :) 

Freitag, 25. September 2015

Zitronenkuchen

Auf dem CCCamp15 wurde für die PoC-Party ein Zitronenkuchen gebacken. Da ich mit meinem Sohn vor der Party wieder nach Berlin zu meiner Mutter fuhr, konnten wir diesen leider nicht probieren. Mit dem Gedanken an den Zitronenkuchen verließen wir das CCCamp und Berlin. Nach ein paar Wochen kam mir dann die Idee, doch endlich den Zitronenkuchen selbst zu backen :)

Das Rezept kommt aus dem Backbuch "Die neue große Schule - Backen"

Zutaten

für den Teig
300g Butter
300g Zucker
4-5 Eier
300g Mehl
1 TL Backpuler
die Schale und den Saft 2 Zitronen

für die Verzierung
Puderzucker
Zitronensaft

Butter schaumig rühren und zwei Drittel des Zuckers darin unterrühren. Die Eier trennen und das Eiweiß in einer zweiten Schüssel sammeln. Das Eigelb zur aufgeschlagenen Butter in die Schüssel geben. Butter, Zucker und Eigelb nunmehr dick und goldgelb aufschlagen. Anschießend die geriebene Zitronenschale und den Zitronensaft hinzufügen. Das Mehl mit dem Backpulver darüber sieben und kurz untermischen. Nun das Eiweiß steif schlagen und den restlichen Zucker zufügen. Den Eischnee behutsam unter den Teig heben.
Den Teig in die vorgefettete Form geben und im vorgeheizten Backofen bei 200° 50-60 Minuten backen.

Für den Zuckerguss Puderzucker und Zitronensaft mischen, bis ein dickflüssiger Zuckerguss entsteht. Den Zuckerguss großzügig auf den Kuchen auftragen. Wer den Kuchen noch etwas saftiger haben möchte, kann vor dem bestreichen mit dem Zuckerguss mit einer Gabel oder einem Holzstäben Löcher in den Kuchen piksen, damit der Zuckerguss in den Kuchen laufen kann. Hierfür sollte der Guss dann etwas flüssiger sein.













Freitag, 18. September 2015

Käsewähe

Eins meiner liebsten Mitbringsel zu einer Party ist, abgesehen von Kuchen, die Käsewähe. Meine Mutter hat die schon immer zu Partys gemacht und ich kann mich nicht erinnern, wann ich eine Party ohne die Käsewähe gefeiert habe. Mann kann sie warm und kalt essen, gerade das gefällt mir besonders daran.
Wenn man sie beschreiben sollte, könnte man sie als Zwiebelkuchen nur mit ganz, ganz viel Käse oder einer Käsequiche beschreiben. Beides trifft es nicht ganz aber die Richtung stimmt.

Zutaten

für den Teig
400g Mehl
150 ml Öl oder 150g zerlassene kalte Butter
gut 150ml kaltes Wasser
1TL Salz

für die Füllung
250g Emmentaler
250g Greyerzer
3EL Mehl
600ml Milch
4 Eier
150g Joghurt
1 große Zwiebel
Salz, Pfeffer

Da der Teig 20 Minuten im Kühlschrank ruhen muss, empfehlt es sich, ihn zuerst zuzubereiten. Das Mehl mit dem Öl oder der Butter mischen, danach das Salzwasser einrühren, bis der Teig gleichmäßig glatt ist. Der Teig darf nicht geknetet werden.
Anschließend den Teig in den Kühlschrank tun.


Für die Füllung muss der Käse gerieben und die Zwiebel in kleine Würfel geschnitten werden. Danach wird der Käse mit der Zwiebel und dem Mehl gemischt. Die Eier mit Joghurt, Milch und den Gewürzen verrühren und unter den Käse mischen.



Den Teig auf ein Blech ausrollen und die Ränder hochziehen. Die Füllung auf den Teig geben und im vorgeheizten Backofen bei 200° 30-40 Minuten backen.

gold-brau kommt die fertige Käsewähe aus dem Ofen













Freitag, 11. September 2015

Russischer Zupfkuchen

Ein Freund von mir und meinem Mann hat im Sommer geheiratet und hat kurz danach in seiner Studentenverbindung mit seiner Frau eine kleine Feier anlässlich der Hochzeit veranstaltet. Es wurde gebeten etwas mitzubringen und ich dachte mir, dass ist doch die beste Gelegenheit nach der Geburt meines Sohnes, endlich wieder zu backen.
Viele Ideen schwirrten mir durch den Kopf und schlussendlich entschied ich mich für einen Russischen Zupfkuchen. Käsekuchen ist schon sehr toll, doch die Verbindung zwischen dem Schokoladenteig und der Käsefüllung schlägt vieles um Weiten.

Für den Zupfkuchen braucht man folgende Zutaten

für den Teig
300g Mehl
180g Zucker
200g Butter
2 Eier
40g gesiebten Kakao
1 Pkt. Backpuler

für die Füllung:
150g Zucker
3 Eier
500g Quark
200g süße Sahne
1 Pkt. Vanillezucker
1 Prise Salz
70g Butter

Als erstes mache ich den Schokoladenteig. Dazu mische ich das Mehl, das Backpulver und den Kakao in einer großen Schüssel. Den Kakao siebe ich in das Mehl und gehe anschließend durch das Kakaomehl noch mit einem Schneebesen durch. In das Mehl kommt eine kleine Kuhle für die Eier; Zucker und Butter werden um die Kuhle gestreut bzw. geflockt. Die Zutaten werden nun gut miteinander verknetet bis ein glatter Teig entsteht. 

1/4 des Teiges wird für die Zupfen weggestellt, mit dem Rest wird die Springform gut ausgekleidet. 

Für die Füllung wird die Butter schaumig gerührt, erst der Zucker und dann die Eier untergerührt, dann der Quark und zum Schluss kommt die Sahne noch dazu. Die Füllung in die ausgekleidete Springform geben. Aus dem weggestellten Teig kleine Stücke zupfen und auf der Füllung verteilen. 

Nachdem der Kuchen ca. eine Stunde bei 180° gebacken wurde ist er fertig.


Sonntag, 6. September 2015

Blogger für Flüchtlinge - Make Cake not War

Mit einem syrischen Rezept habe ich letzte Woche einen digitalen Willkommensgruß gesendet. Dabei möchte ich es allerdings nicht belassen.

  1. Ich habe Blogger für Flüchtlinge mit einer Geldspende unterstützt. Diese Initiative verteilt Spenden an verschiedene Projekte für Flüchtlinge. Spenden kann man hier.
  2. Unter dem Motto "Make Cake not War" möchte ich auch aus anderen Ländern Rezepte nachbacken, aus denen Flüchtlinge zu uns kommen.
    Da ich nur ein ganz wenige Rezpte von Bekannten bekommen kann und auch selber nicht probieren konnte, freue ich mich übrigens über Rezepte und Tipps. Ansonsten werde ich bei Google nach passenden Rezepten suchen. ;)

Freitag, 4. September 2015

Aprikosenkuchen - Prăjitură cu caise

Kurz bevor die Aprikosensaison nun endgültig vorbei ist, hat meine Mutter sich einen Aprikosenkuchen von mir gewünscht. Es sollte allerdings nicht irgendeiner werden, sondern ein altes Familienrezept von Ihr. Ich habe den Kuchen als Kind wohl auch gegessen, konnte mich beim besten Willen aber nicht mehr daran erinnern, wie er schmeckt oder aussieht.

Als erstes rührt man aus 300 gr. Mehl, 170 gr. Zucker, 200 gr. Butter, 2 Eiern und 1 TL Backpulver einen Teig. Der wird auf einem Backblech verteilt und bei 180° ca. 15-20 Minuten halb gar gebacken.

In der Zwischenheit halbiert man ca. 300 - 400 gr. Aprikosen. Die Hälften werden auf dem Kuchen verteilt und etwas gezuckert, damit sie weich werden.

Dann schlägt man 3 Eigelb, 3 EL Zucker  und 3 EL Mehl zu einer fluffigen Masse. Auch die übrigen 3 Eiweiß werden geschlagen und darunter gehoben. Die schaumige Masse wird dann über den Aprikosen verteilt. Ich hatte den Eindruck, dass es eigentlich zu wenig Teig ist, aber laut meiner Mutter ist es so wohl richtig :)



Der Kuchen kommt dann noch einmal für 15 - 20 Minuten in den Ofen. Die Stücke sollen dann noch warm geschnitten werden.


Man kann darüber auch noch Puderzucker streuen - ich finde ihne aber auch ohne sehr lecker




Freitag, 28. August 2015

{Make Cake not War} Halawet el Jibn - Süße Mozarella-Röllchen

Meiner Meinung nach ist ja ein Kuchen die beste Art "Willkommen" zu sagen. Deshalb habe ich mir überlegt mit dem heutigen Cake Friday einen digitalen Willkommensgruß zu senden und ein syrisches Rezept zu machen.

Da ich überhaupt keine Ahnung von der syrischen Küche habe, musste ich erst einmal googlen. Es gab immer wieder das Rezept zu einem Zitronenkuchen, der sehr lecker aussieht, aber als ich das Rezept zu süßen Mozarella-Röllchen gesehen habe, war ich so neugierig, dass ich das unbedingt nehmen musste - Obwohl das streng genommen ja gar kein Kuchen sondern "nur" eine Süßspeise ist.

Das Rezept stammt hauptsächlich von Huda's Welten, mit ein paar Anpassungen, da ich z.B. leider keine Ashta Creme gefunden habe und auch kein Rosenwasser (was ich auch nicht so tragisch fand ;)). Etwas weniger Zucker habe ich auch genommen.


Für den Teig:
4 Mozzarella Kugeln
1 Glas Weichweizengrieß
120 gr Zucker
400 ml Wasser

Für Ashta Creme:
350 ml Vollmilch
200 ml Sahne
2 EL Zucker
2 EL Stärke
2 EL Mascarpone
(hier könnte man noch Rosenwasser und Orangenblütensirup nach Belieben hinzufügen)

Für den Zucker-Sirup (Attir):
250 gr. Zucker
200 ml Wasser
Ein paar Spritzer Zitronensaft
(1 Esslöffel Rosenwasser)

Für die Verzierung:
Gehackte oder gemahlene Pistazien

Die Ashta Creme habe ich zuerst vorbereitet.  Dazu werden 100ml Milch mit Zucker und Speisestärke gemischt und die restliche Milch mit der Sahne aufgekocht. Dann die angerührte Speisestärke dazu geben und mit einem Schneebesen verrühren.  Solange rühren bis die Masse eindickt. Da mir die Masse noch nicht "richtig" schien, habe ich noch 2 EL Mascarpone untergemischt, da das in Hudas Rezept, als Alternative angegeben war. 

Für den Zuckersirup werden Wasser und Zucker auf dem Herd gerührt, bis sich der Zucker auflöst. Dann kommt der Zitronensaft dazu und das Ganze wird so lange geköchelt, bis ein dickflüssiger Sirup entsteht. (Ich habe es etwas übertrieben und hatte einen karamellartigen Sirup).

Bei der Teigherstellung habe ich mich an Hudas Rezept gehalten:Das Wasser mit dem Zucker aufkochen, den Grieß einrieseln und nochmals aufkochen. Dann den gewürfelten Mozarella dazugeben und bei geringer Hitze zu einer glatten Masse verrühren.

Den Teig dünn auf einer Schicht Zuckersirup verteilen. Eigentlich würde man den Teig nun in dünne Streifen schneiden, von der Ashta Creme darauf geben, die Ränder einklappen und das Ganze zu kleinen Röllchen formen.

Ich habe die "Rollanleitung" blöderweise nicht so ganz verstanden (das kommt davon, wenn man sich nicht genügend Zeit nimmt zum Lesen) und eine große Rolle geformt. Bei mir waren das also eher Mozarella Schnecken und keine Röllchen ;)
Zum Schluss kommen gehackte Pistazien und etwas von dem Zuckersirup auf die Röllchen (oder eben Schnecken).

Ich weiß gar nicht, wie das syrische Original eigentlich schmeckt und ob meine Version auch nur ansatzweise mithalten kann, ich bin aber erstaunt, wie gut Mozarella in einer Süßspeise schmecken kann ;)


Freitag, 7. August 2015

Sauerkraut-Chorizo-Quiche

Anfangs war der Blog hier ja ausschließlich eine Sammlung süßer Experimente. In letzter Zeit habe ich aber immer wieder auch herzhaft gebacken. Besonders gut ist dabei die Sauerkraut-Chorizo-Quiche bei meinen Gästen angekommen, weswegen ich sie hier natürlich auch teilen möchte.

Zuerst 250 g Mehl, 1⁄2 TL Salz, 125 g kalter Butter in Stückchen, 1 Ei und 1–2 EL Wasser kurz zu einem Teig kneten und in Alufolie eine halbe Stunde im Kühlschrank lassen.

In der Zwischenzeit eine große Dose Sauerkraut (850ml) abtropfen lassen. 1 Zwiebel schälen und würfeln und mit 300 gr klein geschnittener Chorizo und 125 gr Speckwürfeln in der Pfanne anrösten. Den Sauerkraut unterrühren und etwas abkühlen lassen.


4 Eier mit einem Becher Schmand, Salz, Pfeffer, Thymian und etwas Muskatnuss aufschlagen. Die Sauerkrautmasse und 70 gr geriebenen Gouda unterrühren.

Den Teig aus dem Kühlschrank noch einmal kurz kneten und dann den Boden und Rand einer mit Backpapier ausgelegte Springform damit auslegen. Die Sauerkraut-Ei-Masse darauf verteilen. Da ich noch sehr viel Käse hatte, habe ich auch oben noch Käse aufgestreut.

Die Quiche muss nun für eine halbe Stunde bei 180°C in den Backofen



Dienstag, 21. Juli 2015

Herzhafte Käse-Schinken-Muffins

Da sollte ich die Tage etwas zu einer Party mitbringen und es gab tatsächlich schon zu viel Kuchen. Also ich finde zwar, zu viel Kuchen geht gar nicht, aber das ist ja ein ganz anderes Thema ;) Ich sollte also etwas Herzhaftes mitbringen. Da ich aber nunmal so gerne Kekse, Kuchen oder Muffins mache, habe ich mich ganz einfach für herzhafte Muffins entschieden :)

Zunächst habe ich 2 klein geschnittene Zwiebeln und 160 g Schinkenwürfel ein wenig angebraten. Man sie zwar nicht anbraten, ich fand aber, dass der Geschmack so besser durchkommt. Man kann übrigens gekochten Schinken oder Speck nehmen - ganz wie man mag.

Die angebratenen Schinken-Zwiebel- Würfel werden dann mit 20 g Schnittlauch, Salz, Pfeffer und etwas Paprikapulver vermengt. Dazu kommen 150 g geriebener Gouda.

Das Ganze dann mit 200 g Mehl, 1 Päckchen Backpulver und 1/2 Tl Natron mischen. In der Zwischenzeit 60 g Butter zerlassen und in einer zweiten Schüssel 2 Eier cremig schlagen. Die Schinken-Mehl-Masse mit den Eiern, der Butter und 150 g Joghurt gut mischen und gleichmäßig auf eine Muffinform verteilen.

Oben kann man vor dem Backen noch etwas Goude aufstreuen. Nun werden doe Muffins bei 175°C ca. 30 Minuten gebacken.


Leider habe ich es nicht mehr geschafft ein "Icing" aus Kräuterquark und etwas Deko darauf zu machen, aber sie sahen auch so sehr gut aus :)

Dienstag, 7. Juli 2015

Rhabarber-Bananen-Shake

Ich komme gerade vom Sport und brauche dringend ein paar Kalorien, aber heute nicht in Kuchenform. Es sind jetzt schon über 30 Grad und ich habe noch ein paar braune Bananen, die weg müssen, und Rhabarber. 
Also nehme ich eine Banane, ein genauso großes Stück Rhabarber (geschält), kalte Milch und meine Vanille-Mühle (kann man auch teuer im Handel kaufen oder man verwendet die getrockneten ausgekratzten Vanilleschoten, die man eh im Vanillezucker hat, wenn man ihn selbst herstellt).
Je nach Geschmack kann auch noch etwas Zitronen- oder Limettensaft und Eis hinzugefügt werden.

Den Rhabarber habe ich in kleine Stücke geschnitten, dann sind die Fasern im Shake nachher nicht so störend.

Alles in den Mixer geben und ca. 10 Sekunden mixen.

 

Wenn man jetzt keine braunen Bananen hat, kann man natürlich auch die normalen nehmen, dann eventuell der Süße mit Vanillezucker nachhelfen. 
Rhabarber enthält große Mengen Mineralstoffe, vor allem Kalium, Calcium, Phosphor und Magnesium, dazu die Vitamine C und A sowie und einige B- Vitamin, also genau das Richtige nach dem Sport. 
Aber am besten verwendet man im Rohverzehr nur den roten Teil des Stängels, da der Rest und vor Allem die Blätter viel Oxalsäure beinhalten und die dem Körper wieder Mineralstoffe entzieht.
 
Cheers!

Sonntag, 28. Juni 2015

Mutschekiepchen Geburtstagstorte

Der Nachwuchs in unserem Freundeskreis wird immer zahlreicher und älter! Ein guter Grund, um immer mal wieder neue Geburtstagstorten auszuprobieren.

Zum ersten Geburtstag von Sophie haben Nadine und ich überlegt, das Lieblingsmotiv von Sophies Mama aufzugreifen: Ein Marienkäfer - oder wie sie sagen würde "Mutschekiepchen".

Die Grundlage des Kuchens ist ein ganz normaler dunkler Biskuitboden, der aber nicht in einer normalen Springform, sondern in einer Metallschüssel gebacken wurde.

Der ausgekühlte Bisquit kann, trotz der anderen Form, genauso aufgeschnitten werden, wie ein Biskuit aus der Springform.

Die Füllung besteht aus einer Himbeer-Ricotta-Creme, die mit Gelantine aufgekocht wird. Sie muss zwar ein paar Stunden kalt stellen, aber die Füllung wird dafür schön fest und eignet sich daher super für dieses Motiv.

Ich bin nicht sicher, ob es durch die Gelantine in der Creme noch nötig ist (da Sahencremes normalerweise den Fondant zum Schmelzen bringen), aber sicherheitshalber haben Nadine und ich die Halbkugel noch mit Schokoganache geglättet und erst dann mit rotem Fondant eingedeckt, um den Körper des Marienkäfers zu schaffen.

Dazu kommen noch schwarze Fondantpunkte und ein Fondantgesicht vorne auf  die Halbkugel und fertig ist der Marienkäfer.

Und die passende Geburtstagskerze haben wir auch noch gefunden :)