Freitag, 7. November 2014

Es klappt halt nicht immer...

Zum 70. Geburtstag meines Schwiegervaters haben mein Mann und ich uns mal an einer doppelstöckigen Torte versucht. Die Pläne waren gemacht: Schokoladenbisquit mit einer Kaffee-Mascarpone-Creme oben und Pistaziencreme unten. Das ganze dann hübsch mit Fondant bedeckt und fertig ist die tolle Geburstagstorte. 

Aber Erstens kommt alles anders und zweitens als man denkt. 
Den Bisquit habe ich nach Anitas Anweisungen gemacht, weil meine bisherigen nicht funktioniert haben. Puh 9 Eier aufschlagen... Aber Dank unserer neuen Küchenmaschine (nein, leider keine Kitchen Aid) kein Problem. Ich glaube die Eier haben ihr Volumen verzehnfacht, die Masse quoll aus der Rührschüssel raus. Nun gut, dann schnell die trockenen Zutaten untergehoben, das hat die Masse direkt etwas zusammenfallen lassen. Nach 25 Minuten im Ofen war der Teig zwar etwas aufgegangen aber ich hatte es mir mehr gewünscht. Aber auch das war kein großes Problem, die Tortenböden ließen sich bequem in 2 Teile schneiden. 

Für die Cremes war mein Mann zuständig, er hat Mascarpone mit frisch aufgebrühtem Espresso und etwas gemahlenem Kaffee angerührt und siehe da, das Ganze wurde eine flüssige Suppe. Also noch mehr Mascarpone rein (Kalorien, was sind das?), kaltstellen und abwarten. Die Pistaziencreme hat, wie sollte es anders sein, auch Mascarpone als Basis. Er hat Pistazienbrotaufstrich aus dem Supermarkt dann einfach untergemischt, noch etwas Zucker, Pistazienstücke und Salz rein, war tatsächlich lecker!
Auch die wurde kaltgestellt damit die Konsistenz wieder fester wurde, dann hat er Sahne mit Sahnesteif geschlagen und untergerührt.

Soweit so gut. Tatsächlich sind die Cremefüllungen wieder fest geworden. Jetzt gab es eine kleine Ruhepause, wir waren alle auf einem Weinbergfest in Bonn verabredet (ja, Bonn hat einen kleinen aber feinen Weinberg). Dort haben wir Anita getroffen und stolz von unseren Tortenplänen erzählt. "Das wird nicht funktionieren, der Fondant wird komplett durchweichen." Oh ok, also mussten wir umdenken.

Neuer Plan: Wir bedecken den Kuchen außen mit den Cremes, lassen den Fondant weg und machen einfach nur eine 70 oben drauf. Das Resultat sehr ihr hier. Man muß sagen, sie hat geschmeckt und war gar nicht so mächtig wie wir dachten, aber eine Augenweide war sie nicht. 

Aber Übung macht bekanntlich den Meister, die Nächste wird bestimmt besser. Vielleicht sollte ich die Bilder bei "Cake Wrecks" einsenden.




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