Sonntag, 30. November 2014

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt....

...also ist es die Zeit, um alle seine Keksdosen mit leckeren Weihnachts-Plätzchen zu füllen. Nach grober Vorauswahl standen 8 verschiedene Plätzchen auf dem Plan, aber nach jahrelanger Erfahrung sind 4 Sorten schon sportlich für eine Backsession.

Also haben wir nochmal zusammengestrichen und die Kinderfreundlichkeit berücksichtigt, denn unser 2 Jähriger sollte ja auch zum ersten mal mitbacken.
Unsere Wahl viel auf Vanillekipferl, Schwarz-Weiß-Gebäck, Macarons mit Schokoganache und Lebkuchen. Von den Lebkuchen gebe ich euch das Rezept: 

3 Eier
150g Zucker
50g Honig
1 Vanilleschote (Mark)
50g Mehl
je 150g gehackte Wal- und Haselnüsse
Abrieb von einer Zitrone und Orange
2TL Lebkuchengewürz
runde Backoblaten

Die Eier werden mit dem Zucker, Honig und Vanillemark schaumig geschlagen und die restlichen Zutaten gemischt untergehoben.  Der Teig kann jetzt in einen Gefrierbeutel und sollte ca. 4h im Kühlschrank ziehen, am Besten aber über Nacht. 
Der Ofen  wird auf 180 Grad vorgeheizt und die ca. 40 Oblaten auf die Backbleche gelegt. Am Gefrierbeutel wird eine Ecke abgeschnitten, damit ein Spritzbeutel entsteht und die Masse wird auf die Oblaten gespritzt und dann ca 15-20 Minuten im Ofen goldbraun gebacken. 
Wer mag, kann die Lebkuchen nach dem Abkühlen noch mit Zartbitterschokolade verzieren.


Wir wünschen euch nach einer ereignisreichen Woche (dazu bald mehr) einen schönen ersten Advent und freuen uns über Kommentare und Bilder eurer  Weihnachtsleckereien!

Freitag, 21. November 2014

American-Belgian Cheesecake

Etwas amerikanisches wollte ich vor Kurzem auf einen Geburtstag mitbringen, da das Geburtstagskind gerade aus den Staaten zurück war. Nach ein wenig Stöbern habe ich bei Chefkoch einen Chocolate Peanut Butter Cheesecake gefunden.

Beim Einkaufen sind mir dann allerdings Spekulatiuskekse und die passende Creme ins Auge gefallen, die das Geburtstagskind auf diversen gemeinsamen Belgienreisen besonders mochte. Kurzerhand kam also der Plan auf, aus dem American Cheesecake einen American-Belgian Cheesecake zu machen


Um das Ganze noch internationaler zu machen, habe ich die Spekulatiuskekse für den Boden noch mit britischen Digestivekeksen gemischt, da ich nicht wollte, dass der Spekulatiusgeschmack zu intensiv ist.

Die insgesamt 400g Kekse zu feinen Krümeln zerbröseln und mit 75g flüssiger Butter gemischt auf den Boden einer Springform drücken.

In einer Schüssel 500g Frischkäse mit 150g Zucker und 150g Spekulatiuscreme gut schlagen und einzeln 2 Eier dazu rühren. Die Masse auf den Keksboden geben und alles bei 180°C ca. 30 Minuten backen und abkühlen lassen.

125g Zartbitterschokolade mit einem EL Butter über dem Wasserbad schmelzen und auf dem Cheesecake verteilen. Mit 100g gehackten Haselnüssen betreuen und Kühlen.

 



Als absoluter Peanutbutter-Fan werde ich diesen Cheesecake aber sicher auch nochmal mit dem Originalrezept nachbacken :)







Sonntag, 16. November 2014

Zucchinikuchen


In einer Kochsendung von Rachel Khoo haben wir diesen Kuchen entdeckt. Leider konnten wir das Rezept nirgends finden und haben so selbst abgeschätzt und ausprobiert:
200g gem. Haselnüsse
200g Mehl
4 Eier
200g Zucker
3 Zucchini
1 Pck. Backpulver, 1 Prise Salz, 1 EL Vanillezucker, 250g Zartbitterkuvertüre und evtl. weiße Kuvertüre

Die Eier mit Zucker und Vanillezucker schaumig rühren, Haselnüsse, Mehl, Salz und Backpulver vermischen, die Zucchini reiben und beides unter die Masse heben. 
Eine Springform mit Backpapier auskleiden und die Masse einfüllen, dann bei 170°C ca 30-40 Minuten backen bis er schön braun ist. Stäbchenprobe nicht vergessen!
Der fertige Kuchen kann aus der Springform gelöst werden, aber ihr solltet das Backpapier noch dran lassen. Der Kuchen muss jetzt sehr gut auskühlen, bei winterlichen Temperaturen gern auf dem Balkon, oder später in den Kühlschrank.  Dann wird er in Stücke geschnitten und mit geschmolzener Zartbitterschokolade überzogen. Wer mag, kann dann noch schöne Muster mit geschmolzener weißer Schokolade anbringen, da sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Der Kuchen bleibt Dank der Schokoglasur sehr saftig.

Lasst es euch schmecken!


Freitag, 7. November 2014

Es klappt halt nicht immer...

Zum 70. Geburtstag meines Schwiegervaters haben mein Mann und ich uns mal an einer doppelstöckigen Torte versucht. Die Pläne waren gemacht: Schokoladenbisquit mit einer Kaffee-Mascarpone-Creme oben und Pistaziencreme unten. Das ganze dann hübsch mit Fondant bedeckt und fertig ist die tolle Geburstagstorte. 

Aber Erstens kommt alles anders und zweitens als man denkt. 
Den Bisquit habe ich nach Anitas Anweisungen gemacht, weil meine bisherigen nicht funktioniert haben. Puh 9 Eier aufschlagen... Aber Dank unserer neuen Küchenmaschine (nein, leider keine Kitchen Aid) kein Problem. Ich glaube die Eier haben ihr Volumen verzehnfacht, die Masse quoll aus der Rührschüssel raus. Nun gut, dann schnell die trockenen Zutaten untergehoben, das hat die Masse direkt etwas zusammenfallen lassen. Nach 25 Minuten im Ofen war der Teig zwar etwas aufgegangen aber ich hatte es mir mehr gewünscht. Aber auch das war kein großes Problem, die Tortenböden ließen sich bequem in 2 Teile schneiden. 

Für die Cremes war mein Mann zuständig, er hat Mascarpone mit frisch aufgebrühtem Espresso und etwas gemahlenem Kaffee angerührt und siehe da, das Ganze wurde eine flüssige Suppe. Also noch mehr Mascarpone rein (Kalorien, was sind das?), kaltstellen und abwarten. Die Pistaziencreme hat, wie sollte es anders sein, auch Mascarpone als Basis. Er hat Pistazienbrotaufstrich aus dem Supermarkt dann einfach untergemischt, noch etwas Zucker, Pistazienstücke und Salz rein, war tatsächlich lecker!
Auch die wurde kaltgestellt damit die Konsistenz wieder fester wurde, dann hat er Sahne mit Sahnesteif geschlagen und untergerührt.

Soweit so gut. Tatsächlich sind die Cremefüllungen wieder fest geworden. Jetzt gab es eine kleine Ruhepause, wir waren alle auf einem Weinbergfest in Bonn verabredet (ja, Bonn hat einen kleinen aber feinen Weinberg). Dort haben wir Anita getroffen und stolz von unseren Tortenplänen erzählt. "Das wird nicht funktionieren, der Fondant wird komplett durchweichen." Oh ok, also mussten wir umdenken.

Neuer Plan: Wir bedecken den Kuchen außen mit den Cremes, lassen den Fondant weg und machen einfach nur eine 70 oben drauf. Das Resultat sehr ihr hier. Man muß sagen, sie hat geschmeckt und war gar nicht so mächtig wie wir dachten, aber eine Augenweide war sie nicht. 

Aber Übung macht bekanntlich den Meister, die Nächste wird bestimmt besser. Vielleicht sollte ich die Bilder bei "Cake Wrecks" einsenden.