Sonntag, 30. November 2014

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt....

...also ist es die Zeit, um alle seine Keksdosen mit leckeren Weihnachts-Plätzchen zu füllen. Nach grober Vorauswahl standen 8 verschiedene Plätzchen auf dem Plan, aber nach jahrelanger Erfahrung sind 4 Sorten schon sportlich für eine Backsession.

Also haben wir nochmal zusammengestrichen und die Kinderfreundlichkeit berücksichtigt, denn unser 2 Jähriger sollte ja auch zum ersten mal mitbacken.
Unsere Wahl viel auf Vanillekipferl, Schwarz-Weiß-Gebäck, Macarons mit Schokoganache und Lebkuchen. Von den Lebkuchen gebe ich euch das Rezept: 

3 Eier
150g Zucker
50g Honig
1 Vanilleschote (Mark)
50g Mehl
je 150g gehackte Wal- und Haselnüsse
Abrieb von einer Zitrone und Orange
2TL Lebkuchengewürz
runde Backoblaten

Die Eier werden mit dem Zucker, Honig und Vanillemark schaumig geschlagen und die restlichen Zutaten gemischt untergehoben.  Der Teig kann jetzt in einen Gefrierbeutel und sollte ca. 4h im Kühlschrank ziehen, am Besten aber über Nacht. 
Der Ofen  wird auf 180 Grad vorgeheizt und die ca. 40 Oblaten auf die Backbleche gelegt. Am Gefrierbeutel wird eine Ecke abgeschnitten, damit ein Spritzbeutel entsteht und die Masse wird auf die Oblaten gespritzt und dann ca 15-20 Minuten im Ofen goldbraun gebacken. 
Wer mag, kann die Lebkuchen nach dem Abkühlen noch mit Zartbitterschokolade verzieren.


Wir wünschen euch nach einer ereignisreichen Woche (dazu bald mehr) einen schönen ersten Advent und freuen uns über Kommentare und Bilder eurer  Weihnachtsleckereien!

Freitag, 21. November 2014

American-Belgian Cheesecake

Etwas amerikanisches wollte ich vor Kurzem auf einen Geburtstag mitbringen, da das Geburtstagskind gerade aus den Staaten zurück war. Nach ein wenig Stöbern habe ich bei Chefkoch einen Chocolate Peanut Butter Cheesecake gefunden.

Beim Einkaufen sind mir dann allerdings Spekulatiuskekse und die passende Creme ins Auge gefallen, die das Geburtstagskind auf diversen gemeinsamen Belgienreisen besonders mochte. Kurzerhand kam also der Plan auf, aus dem American Cheesecake einen American-Belgian Cheesecake zu machen


Um das Ganze noch internationaler zu machen, habe ich die Spekulatiuskekse für den Boden noch mit britischen Digestivekeksen gemischt, da ich nicht wollte, dass der Spekulatiusgeschmack zu intensiv ist.

Die insgesamt 400g Kekse zu feinen Krümeln zerbröseln und mit 75g flüssiger Butter gemischt auf den Boden einer Springform drücken.

In einer Schüssel 500g Frischkäse mit 150g Zucker und 150g Spekulatiuscreme gut schlagen und einzeln 2 Eier dazu rühren. Die Masse auf den Keksboden geben und alles bei 180°C ca. 30 Minuten backen und abkühlen lassen.

125g Zartbitterschokolade mit einem EL Butter über dem Wasserbad schmelzen und auf dem Cheesecake verteilen. Mit 100g gehackten Haselnüssen betreuen und Kühlen.

 



Als absoluter Peanutbutter-Fan werde ich diesen Cheesecake aber sicher auch nochmal mit dem Originalrezept nachbacken :)







Sonntag, 16. November 2014

Zucchinikuchen


In einer Kochsendung von Rachel Khoo haben wir diesen Kuchen entdeckt. Leider konnten wir das Rezept nirgends finden und haben so selbst abgeschätzt und ausprobiert:
200g gem. Haselnüsse
200g Mehl
4 Eier
200g Zucker
3 Zucchini
1 Pck. Backpulver, 1 Prise Salz, 1 EL Vanillezucker, 250g Zartbitterkuvertüre und evtl. weiße Kuvertüre

Die Eier mit Zucker und Vanillezucker schaumig rühren, Haselnüsse, Mehl, Salz und Backpulver vermischen, die Zucchini reiben und beides unter die Masse heben. 
Eine Springform mit Backpapier auskleiden und die Masse einfüllen, dann bei 170°C ca 30-40 Minuten backen bis er schön braun ist. Stäbchenprobe nicht vergessen!
Der fertige Kuchen kann aus der Springform gelöst werden, aber ihr solltet das Backpapier noch dran lassen. Der Kuchen muss jetzt sehr gut auskühlen, bei winterlichen Temperaturen gern auf dem Balkon, oder später in den Kühlschrank.  Dann wird er in Stücke geschnitten und mit geschmolzener Zartbitterschokolade überzogen. Wer mag, kann dann noch schöne Muster mit geschmolzener weißer Schokolade anbringen, da sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Der Kuchen bleibt Dank der Schokoglasur sehr saftig.

Lasst es euch schmecken!


Freitag, 7. November 2014

Es klappt halt nicht immer...

Zum 70. Geburtstag meines Schwiegervaters haben mein Mann und ich uns mal an einer doppelstöckigen Torte versucht. Die Pläne waren gemacht: Schokoladenbisquit mit einer Kaffee-Mascarpone-Creme oben und Pistaziencreme unten. Das ganze dann hübsch mit Fondant bedeckt und fertig ist die tolle Geburstagstorte. 

Aber Erstens kommt alles anders und zweitens als man denkt. 
Den Bisquit habe ich nach Anitas Anweisungen gemacht, weil meine bisherigen nicht funktioniert haben. Puh 9 Eier aufschlagen... Aber Dank unserer neuen Küchenmaschine (nein, leider keine Kitchen Aid) kein Problem. Ich glaube die Eier haben ihr Volumen verzehnfacht, die Masse quoll aus der Rührschüssel raus. Nun gut, dann schnell die trockenen Zutaten untergehoben, das hat die Masse direkt etwas zusammenfallen lassen. Nach 25 Minuten im Ofen war der Teig zwar etwas aufgegangen aber ich hatte es mir mehr gewünscht. Aber auch das war kein großes Problem, die Tortenböden ließen sich bequem in 2 Teile schneiden. 

Für die Cremes war mein Mann zuständig, er hat Mascarpone mit frisch aufgebrühtem Espresso und etwas gemahlenem Kaffee angerührt und siehe da, das Ganze wurde eine flüssige Suppe. Also noch mehr Mascarpone rein (Kalorien, was sind das?), kaltstellen und abwarten. Die Pistaziencreme hat, wie sollte es anders sein, auch Mascarpone als Basis. Er hat Pistazienbrotaufstrich aus dem Supermarkt dann einfach untergemischt, noch etwas Zucker, Pistazienstücke und Salz rein, war tatsächlich lecker!
Auch die wurde kaltgestellt damit die Konsistenz wieder fester wurde, dann hat er Sahne mit Sahnesteif geschlagen und untergerührt.

Soweit so gut. Tatsächlich sind die Cremefüllungen wieder fest geworden. Jetzt gab es eine kleine Ruhepause, wir waren alle auf einem Weinbergfest in Bonn verabredet (ja, Bonn hat einen kleinen aber feinen Weinberg). Dort haben wir Anita getroffen und stolz von unseren Tortenplänen erzählt. "Das wird nicht funktionieren, der Fondant wird komplett durchweichen." Oh ok, also mussten wir umdenken.

Neuer Plan: Wir bedecken den Kuchen außen mit den Cremes, lassen den Fondant weg und machen einfach nur eine 70 oben drauf. Das Resultat sehr ihr hier. Man muß sagen, sie hat geschmeckt und war gar nicht so mächtig wie wir dachten, aber eine Augenweide war sie nicht. 

Aber Übung macht bekanntlich den Meister, die Nächste wird bestimmt besser. Vielleicht sollte ich die Bilder bei "Cake Wrecks" einsenden.




Freitag, 31. Oktober 2014

Pumpkin Pie

Ein Gastbeitrag aus dem Wilden Westen.


Vor etwa einem Jahr habe ich meinen Wohnsitz am Rande des Rheins gegen ein hübsches Haus am Rande des Missouri eingetauscht. Hier, ganz im Osten des US Bundesstaates Nebraska, haben wir unsere Lieblingsnachbarschaft gefunden: Den Fontenelle Forest, der direkt hinter unserem Haus beginnt.

Vor ein paar Tagen, als die erste Kältewelle über die Maisfelder zu uns heran geweht kam, beschlich mich plötzlich ein Anfall von Herbststimmung. Der Wald ändert langsam seine Farben und ist damit langsamer als der Einzelhandel: Schon voll auf Halloween gestimmt werden dem Kunden nicht nur Kürbisse aus Plastik, sondern auch echte Kürbisse in allen erdenklichen Formen und Farben angeboten.

Zeit für einen amerikanischen Klassiker: Pumpkin Pie.

Eigentlich bin ich ja ein Freund des hausgemachten, echten Backens und Kochens. Pumpkin Pie stellt eine Ausnahme dar, kommen doch die meisten Zutaten aus der Konserve:



Der große Vorteil hieran ist, dass man schnell alles zusammen rühren kann. An Utensilien reicht schon eine Schüssel und ein Schneebesen.
Auch den Boden habe ich für die Ruckzuck-Variante genau so eingekauft, wie die Amerikaner ihn am liebsten verwenden: Fertig gepresste Kekskrümel in der Alu-Schale.

Sogar das unverwechselbare Herbst-Aroma wird hier fertig abgepackt verkauft: Pumpin Pie Spice ist eine Mischung aus Zimt, Ingwer und Muskat, manchmal vielleicht sogar mit einer Prise Nelken. Ein einziger Teelöffel davon reicht schon aus für ein wohliges Herbstgefühl und wird hier zur Zeit in allen kulinarischen Bereichen angeboten: Als Kaffee-Flavor, Chai Tee Latte, in Muffins und Donuts, als Eiscreme, Schokoladenfüllung... Gerade vorgestern habe ich sogar ein Pumpkin Bier gefunden!

Einfach alle Zutaten mischen und für eine Stunde ab in den Ofen.
Leider habe ich immer etwas zu viel Kürbismasse und mache jedes Mal den gleichen Fehler und packe die Form zu voll, so dass der Rand oft ungleichmäßig braun wird. Schmeckt aber alles gleich lecker!



Zwar ist der wunderbar cremige Pumpkin Pie schon allein durch die Dose Kondensmilch sehr, sehr mächtig, doch wird die Sache noch mit frischer Schlagsahne, in die eine gute Portion Ahornsirup gemischt wird, abgerundet.



Yummy!


Freitag, 24. Oktober 2014

Gedeckter Apfelkuchen (Vollkorn)

Heute gibts einen Gastbeitrag von Nadine! Vor einiger Zeit waren wir im Ikea und haben dort gegessen. Von der Kuchentheke lachte uns ein unglaublich gut aussehender Apfelkuchen an, mit Pecannüssen und einer Schicht Zuckerguss obendrauf.
Aber wie das nunmal so ist, hat man sich den Kuchen verkniffen und seither geisterte die Idee in meinem Kopf herum, einen solchen zu backen. Und da mein Kleiner jetzt in die Kita geht, habe ich endlich Zeit dazu.

Grundlage ist ein Vollkorn-Mürbteig, natürlich geht es auch mit weißem Mehl:


300g (Vollkorn)Mehl
100g Zucker
2 gestr. Teelöffel Backpulver
1 Eßlöffel Vanillezucker
1 Prise Salz
150g weiche Butter
1 Ei
Die trockenen Zutaten erstmal gut vermischen und dann die Butter und das Ei unterkneten. Das geht am besten mit der Hand.

Den Mürbteig formt man dann zu einer Rolle und wickelt sie in Frischhaltefolie. Diese darf sich nun mind. 30 Minuten im Kühlschrank ausruhen. Die Zeit kann man gut nutzen, um die Kuchenfüllung vorzubereiten.

Je nach Jahreszeit kann man Pflaumen, Kirschen oder Obst nach belieben wählen, bei mir waren es Äpfel.  Im Prinzip kocht man jetzt eine Art Kompott:
1kg Äpfel, gewürfelt
eine Handvoll geröstete Mandelsplitter oder Nüsse
etwas Wasser
etwas Vanillezucker oder Honig nach Geschmack.
Um das Apfelaroma noch ein wenig hervorzuheben, habe ich noch eine Stange Zimt, 2 Sternanis und den Saft einer halben Zitrone hinzugefügt. Das Ganze lässt man ca. 20 Minuten im geschlossenen Topf kochen.



2/3 des Teigs werden zwischen Frischhaltefolie ausgerollt und in die Springform gelegt. Die Backform habe ich vorher mit Backpapier ausgelegt, damit ich nicht pinseln muss. Alternativ zum ausrollen kann man den Teig auch einfach in der Form mit der Hand flachdrücken. Nun wird noch ein 3cm hoher Rand gezogen und der Boden mit einer Gabel perforiert, damit der Boden nicht zu hoch geht.

Jetzt schnell in den Backofen bei 200°C 15 Minuten goldgelb vorbacken, danach etwas auskühlen lassen.
Wenn das Kompott zu flüssig ist, sollte man noch eine Lage Semmelbrösel auf den Boden geben, bevor man das Apfelkompott in die Form füllt, dann den restlichen Teig ausrollen und auf den Kuchen legen. Das Ganze muss jetzt nochmal 25 bis 30 Minuten in den Ofen.
Wer mag, kann den fertigen Kuchen noch mit einer Schicht Zuckerguss oder Puderzucker versehen, ein Klacks Sahne dazu und guten Appetit!

Freundin, deren Sohn, mein Sohn und mein Mann waren restlos begeistert (und ich auch)!


Freitag, 17. Oktober 2014

Brownies mit Pekannüssen

Diese Brownies sind so lecker und einfach zu backen, dass ich sie in einer Woche gleich zweimal gemacht habe.

Beim ersten Versuch habe ich keine Pekannüsse gefunden und habe deswegen Walnüsse genommen. Die waren zwar auch super, mit Pekannüssen finde ich sie aber noch besser.

Ich habe 125gr. ganze Pekannüsse gekauft, in der Pfanne geröstet und nach dem Abkühlen gehackt. Einen Teil der Nüsse (ca. ein Drittel) zur Seite stellen.

Dann werden 160gr dunkle Schokolade mit ca. 60-70% Kakaogehalt über dem Wasserbad mit 250gr. Butter geschmolzen. 4 Eier mit 270gr. Zucker schaumig schlagen und die Schokoladenmasse unterrühren.  

140gr Mehl und die übrigen Nüsse einrühren und die Masse gleichmäßig auf einem mit Backpapier belegten Blech verteilen. Die zur Seite gestellten Nüsse darüber streuen und bei 170°C Umluft ca. 15 Minuten backen.


Oben auf den Brownies wird der Teig etwas glasig und wirkt fast wie ein Guss. 


Freitag, 10. Oktober 2014

Deutsche Post Geburtstagskuchen

Für mich beginnt in dieser Woche eine aufregende Zeit. Ich hatte nämlich am Dienstag meinen letzten Tag auf der Arbeit und werde mich in den nächsten Monaten einer neuen Aufgabe widmen: Meiner Tochter :)

Bis zur Geburt freue ich mich schon darauf Vorbereitungen zu treffen und habe vielleicht sogar noch Zeit, den ein oder anderen Kuchen zu backen. Trotzdem schaue ich auch mit einem wehmütigen Blick zurück auf die letzten Jahre in meinem Job. Ich habe viele spannende Projekte begleitet und manche davon sind mir richtig ans Herz gewachsen.

So zum Beispiel die Facebookseite der Deutschen Post, bei der ich von Beginn mitgearbeitet habe. Und auch für so ein Projekt kann man zum Geburtstag ruhig mal einen Geburtstagskuchen machen :)

Damit sie den Tag im Büro gut übersteht, habe ich sicherheitshalber eine einfache und gut haltbare Grundlage genommen: Die Sachertorte.

Allerdings nehme ich dabei statt der üblichen Aprikosenmarmelade meistens lieber Waldfruchtmarmelade, da mir die einfach besser schmeckt. Eine Art Sachertorte hatte ich hier übrigens schon einmal in Form der Schokoladen Petit-Fours gemacht.

Das Logo habe ich aus gelbem und schwarzen Fondant gemacht. Normalerweise färbe ich weißen Fondant am liebsten selber ein, bei schwarz kommt aber dann doch irgendwie nie das Ergebnis raus, das ich haben möchte. Mit bereits gefärbtem Fondant sieht es einfach viel besser aus.






Dienstag, 7. Oktober 2014

Happy German-American Day!

Der 6. Oktober ist ein Feiertag in den Vereinigten Staaten von Amerika, wo ich (die Gastautorin) zur Zeit wohne, den aber nur wenige kennen: Es ist der German American Day.
Am 6.10.1683 siedelten 13 deutsche Familien nach Amerika über und gründeten die Stadt Germantown.
Heute zählen sich ca 50 Millionen Amerikaner zu den Nachfahren deutscher Siedler, von denen einige sehr großes Interesse an der Kultur ihrer Vorfahren haben.

Seit einigen Wochen habe ich das Glück, als Deutschlehrerin in der hiesigen German American Society arbeiten zu dürfen. Ein winziger Bruchteil eben jener Amerikaner, die ein sehr großes Interesse an der deutschen Kultur hegen, besucht jeden Montag meinen Deutschkurs.

Da man immer einen Grund für Kuchen findet gibt es heute für meine wunderbaren Schüler eine kleine Überraschung.


Grundlage des Kuchens ist die altbewährte Aprikosen-Marzipan-Schichttorte. Ich hatte noch einen guten Rest von der Aprikosen-Marzipan-Masse im Tiefkühler. Da ich Platz brauchte für einen nennenswerten Vorrat an Quark (ist hier sehr schwer aufzutreiben, so dass ich zugeschlagen habe als ich einen Bauernhof fand, der Quark herstellt) war es also an der Zeit, nochmal auf dieses Rezept zurück zu greifen.

Das Fondant habe ich selbst eingefärbt - bis auf Schwarz. Das Experiment habe ich mir gespart und einen Block fertiges, schwarzes Fondant gekauft. Luftdicht verpackt und im Kühlschrank gelagert hält sich Fondant ewig.
Sollte ich nochmal in die Verlegenheit kommen, eine Stars&Stripes Torte zu machen, dann werde ich mir definitiv einen kleinen Sternchen-Ausstecher zulegen...
Ich habe alles Pi * Daumen zurecht geschnitten, würde aber beim nächsten Mal einen Plan auf Wachspapier vorbereiten, an dem ich mich beim Zuschneiden der verschiedenfarbigen Fondant-Schichten orientieren kann.

Tipp zum Einfärben von Fondant: Handschuhe tragen!





Freitag, 3. Oktober 2014

Backmischungen im Glas - Facebook-Verlosung

Da in nächster Zeit einige Geburtstage anstehen und man sich ja auch fast schon wieder über Weihnachten etc. Gedanken machen muss, halte ich schon eine Weile die Augen nach Geschenken offen. Viel schöner, als einfach etwas aus dem nächsten Laden zu besorgen finde ich ja selbstgemachte Geschenke.

Sehr passend also, dass Nadine zu unserem 111 Facebook-Like ein Gewinnspiel mit einer Backmischung im Glas vorgeschlagenen hat. Die Likes sind nun da und die Verlosung läuft aktuell. 

Da zur Verlosung auch noch ein Muffinblech sollte, musste also eine Backmischung für Muffins her. Die Muffins, die ich meistens mache, sind jedoch oft mit Buttermilch und anderen flüssigen Zutaten. Eine Backmischung, bei der man zu viele Zutaten dazugeben muss, wollte ich aber auch nicht. 

Ich hab dann bei Chefkoch eine Backmischung für Rührkuchen gefunden, die auch für Muffins geht. Da die Zutaten für ein Glas mit 1 Liter Volumen sind und ich ein Kirschglas mit 720ml da hatte, habe ich die Mengen und gleichzeitig den Zucker reduziert. 

Die trockenen Zutaten in ein trockenes, sauberes Glas schichten und immer wieder festdrücken (klappt super mit einm kleinen Stößel) und den Deckel verschließen.
Das Rezept sieht für ein Kirschglas dann so aus und kann entweder auf ein Etikett oder auf einen angehängten Zettel geschrieben oder gedruckt werden:
Haselnuss-Muffins

Noch hinzufügen:
3 Eier
90 ml kaltes Wasser
90 ml Öl

Bereits im Glas:
155 gr. Puderzucker
40 gr. Kakao
30 gr. Vanillezucker
140 gr. Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
1 Prise Salz
100 gr. geriebene Nüsse

Zubereitung: 
Den Backofen auf 160° vorheizen.
In einer Schüssel Eier mit Wasser und Öl kurz schlagen. Die Backmischung gut durchmischen und 
hinzufügen. Mindestens 5 Minuten mixen.
Die Muffinform entweder mit Förmchen füllen oder einfetten. Den Teig portionsweise einfüllen und ca. 
40 Minuten backen. 

Zum Glück, da ich leider gar keine Design-Fähigkeiten habe, habe ich mich daran erinnert, dass es mal Etiketten-Vorlagen bei Lecker gab. Die habe ich auch für diese Backmischung im Glas genommen. Und ein weiteres Rezept aus der Zeitung ist bei den Vorlagen auch dabei.
Kleiner Tipp: Mit einer ganz dünnen Schicht Milch kleben die Etiketten hervorragend auf den Gläsern.



Über weitere Ideen und Tipps für selbstgemachte Geschenke freue ich mich übrigens auch :)

Natürlich habe ich die Backmischung zu Hause auch einmal gebacken. Ich möchte ja nichts verschicken, dass später nicht schmeckt. Nach dem langen Rühren hatte ich einen cremigen, sehr schokoladigen Teig.  Und die Mengen aus dem Kirschglas sind genau für ein Muffinblech aufgegangen. 
Gebacken sehen die Muffins dann so aus: 


Sonntag, 28. September 2014

Projekt Geburtstagskuchen Teil 2

Der bunte Kuchen ist gebacken, jetzt geht es weiter! Den Kuchen habe ich in normal dicke Scheiben geschnitten und diese mind. 2 Stunden eingefroren. Naja eigentlich war irgendwie nur noch der halbe Kuchen übrig. Aus den gefrorenen Scheiben habe ich mit einem Ausstecher 2en ausgestanzt und diese direkt wieder eingefroren. Die Gefrierzeit kann man jetzt nutzen um nochmal eine Ladung Kuchenteig (aus Teil 1) anzurühren, nur diesmal ohne Farben und in 1,5 facher Menge. 
Damit der Kuchen auch garantiert aus der Form kommt, habe ich diese mit Backpapier ausgelegt. Schnell eine dünne Schicht Teig auf den Boden verteilen und dann die gefrorenen 2en der Länge nach hinstellen. Wenn ihr genug 2en habt, kann man sie vorn und hinten in der Form verkeilen, dann halten sie garantiert beim backen. Wenn es weniger sind dass sie lose stehen müssen, müsst ihr sie mit Teig stabilisieren, wenn ihr so 5-7 Stück in die Form gestellt habt. Den Teig habe ich in einen Gefrierbeutel gefüllt, um ihn auch wirklich in die Hohlräume spritzen zu können. Wichtig ist, die 2en gut mit Teig zu bedecken und nach Möglichkeit keine Luftblasen in den Teig zu spritzen. Glatt streichen und die Backform ein paar mal vorsichtig auf den Tisch klopfen. Falls ihr bei dem Innenmuster des Kuchens eine Leserichtung habt (was bei Zahlen und Buchstaben ja der Fall ist) solltet ihr die Seite des Kuchens markieren, die ihr nachher anschneiden müsst. Ich habe dort einfach das Backpapier abgeschnitten. Und nun ab in den Ofen bei 180 Grad für ca. 1 Stunde. Auf jeden Fall die Stäbchenprobe (Holzstäbchen oder Messer in die Mitte reinpieksen und es darf kein flüssiger Teig dran hängen bleiben) machen, damit der Kuchen auch schön durch ist!
Dann habe ich den Kuchen aus der Form geholt und ihn gut abkühlen lassen, am besten über Nacht und dann noch zusätzlich in den Kühlschrank.

Da mein Kuchen oben aufgeplatzt war, habe ich ihn noch etwas zurechtgestutzt damit seine Form schöner ist. Man kann auch versuchen, ihn bei niedrigerer Temperatur und dafür länger zu backen, damit er nicht platzt. Versucht es einfach und schreibt eure Ergebnisse als Kommentar hier rein!

Den gekühlten Kuchen habe ich nun mit einer Ganache aus weißer Schokolade umhüllt und ihn dann mit eingefärbtem Fondant ummantelt. Einfach ein wenig Fondant in verschiedenen Farben einfärben und Stränge draus machen, ein bisschen verdrehen und ausrollen, es kommen die tollsten Muster raus! 

Nach Judiths Fondantbericht war ich ein wenig ängstlich bei der Verarbeitung, aber ich muss sagen, für den ersten Versuch bin ich echt stolz auf mich. Alle waren begeistert vom Kuchen und der Überraschungseffekt beim Anschneiden war gigantisch!
Die Idee habe ich übrigens von tablespoon.com und ich werde den Kuchen noch mit anderen Formen ausprobieren. Zu Weihnachten vielleicht ein grüner Tannenbaum in der  Mitte...

Ich hatte übrigens noch einige 2en übrig, die einfach in weiße Schokolade getaucht und mit bunten Zuckerstreuseln dekoriert wurden, kleine süße Häppchen!

Happy Birthday, mein Kleiner!


Freitag, 26. September 2014

Railscamp 2014 - Red Velvet Kuchen

Ich werde ihn in nächster Zeit wohl noch öfter machen, den Red Velvet Cake. Nicht nur, weil er recht gut schmeckt, nein, weil ich das Gefühl habe, vom perfekten Red Velvet bin ich noch ein gutes Stück entfernt. ;)

Abgesehen davon, dass das Internet nur so von wunderschönen, kräftig roten Beispielen wimmelt, die man sofort nach backen möchte, ist es meiner Meinung nach genau der richtige Kuchen für das Railscamp 2014 (man beachte das Logo ;)). Und als ich gefragt wurde, ob ich etwas für das Warmup backe, habe ich natürlich sofort an eben diesen Kuchen gedacht. Die Gelegenheit um meine neue Kitchen Aid einzuweihen. :)

Die meisten Rezepte sind englisch, man muss also die Maßeinheiten erst umrechnen. Auf Chefkoch habe ich aber ein deutsches Rezept gefunden, das mir gefallen hat. Ich habe allerdings das Natron noch mit Apfelessig angerührt, da es in den meisten englischen Versionen auch so gemacht wird.


Den fertigen Kuchen habe ich dann in 3 Teile geschnitten und mit dem passenden Cream Cheese Frosting gefüllt und eingestrichen. Auch damit war ich nicht 100% zufrieden. Man muss mit den Temperaturen aufpassen, damit die Masse nicht flockt. Mein Ergebnis war ok, ich denke das geht aber noch besser. Kommt wahrscheinlich auch mit mehr Übung ;)

Den eingestrichenen Kuchen habe ich dann im Kühlschrank etwas ziehen lassen. So wird das Cream Cheese Frosting auch relativ fest und man kann eine weitere Schicht rot eingefärbtes Frosting für das Logo darauf ziehen. Die "Schienen" und das Label vorne sind aus weißem Fondant.








Mit dem Aussehen des Endergebnisses bin ich ja dann doch durchaus zufrieden. Ich hoffe der Geschmack macht auch mit ;)


Vielleicht schaffe ich es später auf dem Event noch vom angeschnittenen Kuchen ein Bild zu machen :)

Als Farbe habe ich übrigens Gelfarbe von Wilton verwendet, von der ich eigentlich eine Gute Meinung habe. Dieses Mal hat mich das Ergebnis aber nicht so sehr überzeugt. Vielleicht habe ich etwas auch falsch gemacht - welche Farben benutzt Ihr denn zum Backen?

Update 26.09.
Und so sah der Kuchen im Inneren aus :)