Freitag, 31. August 2012

Blogpause - Best Of Nr. 1

In ein paar Stunden sitze ich im Flieger Richtung Bulgarien und mit der FrOSCon, die aktuell noch läuft (ich schreibe diesen Text vor), habe ich es einfach nicht mehr geschafft, einen "richtigen" Post zu verfassen und vor allem keine Zeit noch etwas zu Backen.

Für die nächsten beiden Wochen gibt es ein "Best Of" der Freitagskuchen. Vielleicht schaffe ich es auch in Bulgarien über das hoffentlich leckere Essen zu berichten. Ansonsten geht es ab dem 14.09. mit dem Cake Friday ganz normal weiter.

Hier also nun das "Best of Cake Friday":

Den Anfang machte der Mate-Kuchen:



Der QR-Code war wirklich scanbar und hat zu www.cakefriday.de geführt:




Der Regenbogenkuchen kam super auf der Karnevalsparty an:




Und zum Geburtstag eines Freundes gab es diese Meisterschale:



Zu den Geek-Kuchen zählte die Octocat:



Und natürlich die Hochzeitstorte, die ich für eine liebe Freundin gemacht habe:


Nächste Woche geht dann mit dem "Best Of" weiter...



Freitag, 24. August 2012

FrOSCon Gebäck

Ich hatte ja schon einmal einen FrOSCon-Kuchen mit dem Logo der Konferenz, die ich mitorganisiere gebacken. Morgen fängt die FrOSCon an, weswegen ich natürlich alles in foschig blau-weiß gehalten habe für den Cake Friday.

Da vor morgen noch viel zu tun ist, heute mal ein Cake Friday mit wenig Worten. Die Bilder sagen auch schon genug ;) Es gibt froschige Amerikaner und Blau-Weiß Gebäck:












Freitag, 17. August 2012

Kiwi-Erdbeer-Pie

Ich habe ja letzte Woche schon eine Brombeertarte gemacht und hab mich deswegen nur zögerlich dazu entschieden, diese Woche etwas Ähnliches zu machen. Aber bei dem Wetter macht es einfach mehr Spaß kühle, fruchtige Desserts zu essen, anstatt schwere Sahnetorten.

Besonders viel Frucht bekommt man in Pies und Tartes. Ich hab die Tage bei Pinterest Bilder von kleinen Kiwi-Erdbeer-Tartelettes gesehen und wusste direkt, was ich backen wollte, als ich noch ein paar Erdbeeren im Supermarkt entdeckt hab. ;)

Das Rezept hat mir dann aber doch nicht so gut gefallen, weil es mit einem zerkrümelten Keksboden anfängt und ich wollte lieber einen Sandteig als Grundlage für meinen Pie haben. Den habe ich aus 250gr Mehl, 60gr Zucker, einer Prise Salz, einem Ei und 3 El Wasser geknetet und erstmal für eine Stunde in den Kühlschrank gelegt.

Nach einer Stunde kann der Teig ausgerollt und in die Form gelegt werden. Ich hab veruscht die Ränder etwas festzudrücken, aber leider sind ein paar Stellen beim Backen dann doch abgesackt. Wichtig ist hier auch wieder, den Teig mit einer Gabel einzustechen, bevor er in den Backofen kommt. Backzeit ist bei ca. 180°C dann etwas 20 Minuten.

In der Zwischenzeit habe ich das Obst gewaschen und vorbereitet. Das waren 8 Kiwis ohne Schale und ohne das Weiße im Inneren. und eine halbe Schale Erdbeeren.



Für das Kiwipüree habe ich 4 Eier in einem kleinen Topf leicht geschlagen und mit 70gr Zucker (und etwas grün gefärbten Zucker, damit die Farbe intensiver wird), dem Saft einer halben Zitrone, dem Kiwipüree und 100gr. Butter unter Rühren aufgekocht.

Das Erdbeerpüree habe ich nur mit 60gr Zucker und etwas Agar-Agar aufgekocht.

Dann habe ich zuerst die Kiwimasse auf den gebackenen Boden getan und mit einem Spirtzbeutel die Erdbeermasse spiralförmig verteilt. Die hätte man vielleicht noch einmal absieben oder eine größere Tülle benutzen sollen, weil mit der Spritzbeutel dauernd verstopft ist.


Das Ganze kam dann noch einmal für 20 Minuten bei 190°C in den Ofen und fertig ist der Kiwi-Pie.





Freitag, 10. August 2012

Brombeertarte

Bevor sie wieder aus den Supermärkten verschwinden, habe ich gestern zugegriffen und schnell nochmal Beeren gekauft. Zu Hause stand ich also vor meinen mitgebrachten Brombeeren und Johannisbeeren und wußte erst nicht so recht, was ich damit nun machen soll.

Ich hab also einfach ein wenig auf Pinterest gestöbert und das Rezept für eine Blaubeertarte gefunden und dachte mir, das geht doch auch mit Brombeeren.

Dazu habe ich aus 185gr Mehl, 1 El Zucker, 1/2 Tl Salz, 115gr kalter Butter und (erst am Schluß dazugeben) 40ml Wasser einen Teig geknetet. Dieser Teig sollte nicht zu lang geknetet werden und dann in Alufolie gewickelt erst einmal für 1-2 Stunden in den Kühlschrank gelegt werden.


Dann kann er ausgerollt und die Tarteform gelegt werden. Eine normale Runde Form würde auch reichen, wenn man keine Tarteform hat, nur hält dort der Teig oft am Rand nicht so gut. Wichtig ist in jeder Form, dass man den Teig mit einer Gabel öfter einsticht. Das hindert ihn später im Backofen daran aufzugehen.

Der Teig wird dann bei 180°C im Backofen schon einmal 20 Minuten vorgebacken, damit er nicht matschig wird, wenn die Beeren darauf kommen. In der Zwischenzeit schlägt man einen Becher Creme Fraiche, 70gr Puderzucker und 2 Eier schaumig. In einem Topf kocht man 500gr Brombeeren (und ein paar der Johannisbeeren, die ich auch gekauft hab) mit 70gr Puderzucker auf.



Nach 20 Minuten im Ofen kommen erst die aufgekochten Beeren und dann die Ei-Masse auf die Tarte. Jetzt kann der Ofen auf 150°C heruntergestellt werden. Bei der niedrigeren Temperatur wird die Tarte dann noch einmal ca. 20 Minuten gebacken. 







Freitag, 3. August 2012

Russische Zupfherzen

Morgen hat meine Mutter Geburtstag, weswegen ich nicht nur in meine Heimatstadt gekommen bin, ich wollte auch etwas Besonderes zum Cake Friday für Sie machen. Da sie Käsekuchen immer besonders gern mag hab ich an einen Russischen Zupfkuchen gedacht. 

Das ist jetzt nicht gerade der außergewöhnlichste Kuchen und außerdem hab ich den schon öfter mal gemacht. In letzter Zeit habe ich auf Pinterest öfter Kuchen gesehen, in die Motive gebacken werden. Da dachte ich mir, dass kann beim Zupfkuchen sicherlich auch funktionieren.

Ich habe also erstmal einen roten Zupfteig ohne Kakaopulver gemacht. Der war noch etwas zu matschig, weswegen ich immer wieder Mehl dazu gegeben habe. Das rot ist dank schlechter Farben vom Doktor aus dem Supermarkt auch eher ein Schweinchenrosa geworden, aber was solls, ich hatte nichts anderes da.

Zu dem Käsekuchenteil habe ich sicherheitshalber auch noch eine Tube gelbe Farbe gemacht, damit die Käsekuchenfarbe noch intensiver wird. Als Boden kommt dann erstmal die Hälfte des Zupfteigs in die Springform. Darüber dann eine erste Schicht der Käsemasse.

Der restliche Zupfteig wird ausgerollt und die Herzen ausgestochen. Ich wollte die eigentlich schon vorbacken, aber das war mir dann doch zu aufwändig. Ich habe also die rohen Herzen einfach in einem Kreis in die Käsemasse gedrückt und gehofft, dass es hält. 


Nachdem die restliche Käsemasse auf dem Kuchen verteilt war, war immer noch viel vom Zupfteig übrig. Ich hab also oben auf dem Kuchen auch noch Herzen verteilt. Das passt ganz gut, weil ja auf normalem Zupfkuchen auch noch Teigflecken verteilt werden.

Das sah vor dem Backen besser aus, weil der Rand etwas aufgeplatzt ist - Falls jemand Rezepte und Tipps für Käsekuchen, die nicht reißen hat, wäre ich sehr dankbar, die zu bekommen! Trotzdem ist es von außen ganz gut geworden.



Die eigentlich spannende Frage ist aber, wie der Kuchen von Innen aussieht. Und nun ja, was soll man sagen - es sieht aus, wie Käsekuchen mit Fleischwurstbällchen. Das nächste Mal sollte man wohl bessere Farben nehmen...