Freitag, 27. Juli 2012

Stevia-Schokoladenkuchen

Heute hat sich mein Vater einen Kuchen gewünscht: Er ist nämlich der festen Überzeugung, dass er jedes Mal automatisch abnimmt, wenn er etwas mit Stevia isst. Auch wenn er Stevia-Kuchen isst. Da er außerdem dunkle Schokolade liebt und das ganz gut zusammen passt, habe ich ihm einen Stevia-Schokokuchen mit 80%iger Schokolade gemacht.

Für den Kuchen habe ich so viel Stevia Pulver genommen, dass es ca. 80gr Zucker entspricht. Das habe ich dann mit 50gr richtigem Zucker gemischt und den Mix mit 125gr Schokolade, 20gr. Kakao, 120gr Butter, einem Paket Vanillezucker, 1/8l Wasser und 50gr Schmand langsam im Topf erwärmt.


In die etwas abgekühlte Masse werden 2 Eier geschlagen und löffelweise 125gr Mehl und ein Tl Backpulver unter gerührt. Für die Masse reicht dann eine 20er Springform. Bei 170 Grad wird der Kuchen ca. 40 Minuten gebacken.



Am Ende kann man ihn dann noch mit etwas Puderzucker bestreuen. Von der Konsistenz ist es schon fast eher ein Brownie. Ich mag leider den Stevia-Geschmack nicht so sehr, die Männer meinten aber, man schmeckt es gar nicht raus. 


Freitag, 20. Juli 2012

Mohnkuchen

In dieser Woche bin ich wieder einmal in meiner Heimatstadt und habe deswegen erst spät angefangen zu backen. Aber auch ein später Cake Friday ist ein guter Cake Friday.

Für den Mohnkuchen macht man einen einfachen Mürbeteig: 150gr Mehl, 1 Ei, 65gr Butter, 65gr Zucker, ein Päckchen Vanillezucker und 1 Tl Backpulver kneten. Mürbeteig sollte dabei nicht so lang geknetet werden. Diesen Teig dann in eine Springform füllen. Will man auch einen Teigrand haben, muss er sehr dünn verarbeitet werden. Es geht aber auch mit dickerem Boden ohne Rand.

Dann ca. 500ml Milch, 400gr Mohn, 70gr Grieß, 50gr gehackte Mandeln, 70gr Butter und 170gr Zucker aufkochen. Immer wieder umrühren. In der Zwischenzeit für die Streusel 60gr Butter, 60gr Zucker, ein Eigelb, ein Tl Backpulver, 2Tl Vanillezucker und 120gr Mehl lange kneten.

Das übrige Eiweiß und ein weiteres Ei in die abgekühlte Mohnmasse mischen und auf den Boden in die Form füllen. Dann die Streusel oben drauf und das Ganze für 40 Minuten bei 190 Grad backen.




Freitag, 13. Juli 2012

Earl Grey Kuchen

Bevor es mit Kuchen losgeht: Der Cake Friday hat heute Halbjahresgeburtstag! Es ist wirklich schon - auf den heutigen Tag genau - ein halbes Jahr her, dass ich den ersten Freitagskuchen, nämlich meinen Matekuchen,  gebacken habe. Und ich habe vor noch Einige folgen zu lassen. ;)

Womit wir auch schon beim heutigen Kuchen wären: Einem Earl-Grey Schokoladenkuchen in der Guglhupfform. Dabei habe ich mich von diesem Rezept inspirieren lassen, fand es aber schon beim Lesen viel zu süss. Ich hab es also ein wenig verändert.

Erst einmal hab ich ein wenig in meiner Teetruhe gewühlt und einen Tee namens Lady Grey gefunden. Der hatte beim Geruchstest eine angenehme orangige Note und neben der schönsten Packung auch noch den nettesten Namen, also war er für den Kuchen gekauft. ;)

Ich hab 5 der Teebeutel in einer Tasse (250ml) heißem Wasser für ca. 4 Minuten ziehen lassen. Danach die Teebeutel gut ausdrücken, dann wird der Teegeschmack intensiver.

In der Zwischenheit kann die gehackte Schokolade schon einmal über dem Wasserbad geschmolzen werden. Ich habe eine 125gr Tafel dunkle Schokolade genommen. Die dunkle Schokolade in Kombination mit dem Tee gibt einen sehr herben und bitteren Geschmack, Wer das nicht so gerne mag, kann statt dessen einfach dunkle und helle Schoko mischen.

Dann in einer Schüssel 150gr weiche Butter aufschlagen, nach und nach 4 Eier unterrühren und 175gr Zucker cremig schlagen. 4-5 EL echtes Kakaopulver einrühren und die etwas gekühlte Schokolade untermischen. Dann kommen noch 250gr Mehl, 1 Tl Backpulver, 1 Tl Natron und eine Prise Salz in den Teig.

Erst am Ende werden dann der Tee und 150gr Joghurt untergerührt. Der Teig sollte jetzt schon schön schokoladig aussehen und eine fluffige Konsistenz haben. Den Teig in eine gefettete und mit Backpulver ausgestreute Guglhupfform (oder ähnlich) geben und dann ca. 45 Minuten bei 170 Grad backen.

Ich dachte mir, dass eine Zitronencreme sicherlich gut zum Teegeschmack passen würde und hab daher eine Zitronen Buttercreme dazu gemacht. Die war mir dann aber zu intensiv und zu schwer, weswegen ich nur eine Hälfte damit dekoriert habe. Falls jemand ein leckeres, leichtes Rezept für eine Zitronencreme hat wäre ich sehr dankbar. 

Auf die andere habe ich nur Puderzucker gestreut. Das hat mir auch besser geschmeckt.

Übrigens, fand ich den Teegeschmack genau richtig: Nicht zu aufdringlich, hat aber dem Kuchen etwas Besonderes verliehen. Die Jungs haben ihn aber leider gar nicht rausgeschmeckt, fanden es aber scheinbar trotzdem lecker ;)


Sonntag, 8. Juli 2012

Karamell-Käsekuchen

Diese Woche habe ich mir mit dem Kuchenbacken etwas Zeit gelassen, weil ich in meine Heimatstadt gefahren bin. Heute bin ich dann endlich zum Backen gekommen -ich hab einen Karamell-Käsekuchen gemacht.

Dafür habe ich gestern zwei Dosen gezuckerte Kondensmilch (Milchmädchen) geschlossen in einem Topf 4 Stunden lang gekocht. Damit einem das Geräusch nicht so sehr auf die Nerven geht, legt man unten in den Topf ein Küchentuch.
Die heissen Dosen lässt man im Topf langsam abkühlen. Ich habe sie einfach über Nacht stehen lassen.

Am nächsten Morgen habe ich eine der Dosen aufgemacht und drinnen war eine schöne goldbraune Toffee-Masse, die richtig schön fest geworden ist. Die andere Dose hält sich auch gekocht noch eine Weile, weil die Dose ja zum Kochen nicht geöffnet wurde.

Für den Käsekuchen habe ich Ingwer-Lemon-Kekse fein zerbröselt und mit geschmolzener Butter gemischt und ich eine Backform gedrückt. Für den Geschmack habe ich noch ein klein wenig braunen Zucker dazu getan.


Die Käsekuchenmasse habe ich dieses Mal mit Schichtkäse anstatt mit Quark gemacht. Dazu habe ich den Schichtkäse, Zucker, Eier, Vanilleextrakt und Sahne zu einer glatten Masse verrührt. Das Ganze kam dann für eine Stunde bei ungefähr 170 Grad in den Backofen.

Leider ist die Oberfläche vom Käsekuchen gerissen, aber da ich eh das Toffee drauf machen wollte, ist das in diesem Fall gar nicht so schlimm. Man musste nur etwas aufpassen, dass in den Rissen keine zu dicke Toffeemasse kleben bleibt.

Also Deko und um dem Kuchen etwas Crunch zu verleihen, habe ich noch Daim-Riegel klein geschnitten und abweschelnd mit gerösteten Mandelblättchen auf dem Kuchen verteilt.


Update vom 09.07.

Da einige Nachfragen kamen hier noch einmal die Mengenangaben. Da der Kuchen "Freestyle" entstanden ist, sind die Angaben nicht immer ganz genau:

Für eine 28er Springform habe ich ca. 250gr. Kekse zerbröselt mit 80gr geschmolzener Butter gemischt und auf dem Boden der Form angedrückt.

Ich hatte englische Ingwer-Lemon-Kekse, die eine frische Note hatten. Vollkornkekse passen sicher auch gut und sonst geht auch Löffelbiskuit. Ich hab auch noch ein paar Mandelkekse dazu gemacht, die wir noch da hatten.

Dann habe ich ca. 800gr Schichtkäse, 160gr Zucker und 4 Eier glatt gerührt.
Jetzt könnte man entweder eine Packung Vanillepudding mit etwas Milch darunter rühren oder aber man nimmt Vanilleextrakt (eine Schote oder man kann das auch bei den Backsachen kaufen), ca. 4 EL Mehl und 6 EL Milch und rührt das unter den Kuchen. 

Das Ganze dann bei ca. 170°C in den Backofen. Weil der Kuchen zu dunkel wurde habe ich nach einer halben Stunde ein Backpapier oben auf den Kuchen gelegt.

Sobald der Kuchen abgekühlt ist kann ca. eine halbe Dose vom Karamell-Toffee drauf. Ich hab dann 1 1/2 Riegel Daims klein gehackt und ca. 50gr. Mandelblättchen geröstet.