Samstag, 30. Juni 2012

Tardis Kuchen

Ich hatte gestern auf Facebook geschrieben, dass ich noch abends etwas poste. Heute habe ich aber etwas viel Spannenderes gebacken, also werde ich über die Cupcakes einfach die Tage mal was erzählen.

In dieser Woche gibt es wieder mal eine Geburtstagsfeier und zwar von zwei Dr. Who Fans. Und da ich schon länger versuchen wollte eine Tardis zu backen ist das der perfekte Mitbringkuchen für heute Abend.

Angefangen habe ich damit, einen eckigen Biskuit zu backen. Da ich jedoch mit dem Backofen noch warm werden muss, ist nur die Hälfte davon gut geworden - genauer gesagt nur die obere Hälfte. Die Untere war ein steinharter Klotz, der sich so richtig schon von der "guten" Hälfte abgetrennt hat.

Ich habe also noch ein paar Stellen gerettet und der Rest des Bodens ist dann im Müll gelandet. Das wär sonst aber auch ungenießbar gewesen. Stattdessen habe ich einen Kuchen gebacken, der eh viel besser zu den Geburtstagskindern passt: Einen Mate Kuchen bzw. den Boden.

Den hab ich dann in Rechtecke geschnitten und mit Ganache im Wechsel gestapelt. Mandarinen in Tortenguß wären scherlich auch gegangen und näher am Originalrezept, aber ich hatte die Ganache schon vorbereitet, da sie immer einen Tag ziehen muss. Das gestapelte Türmchen dann auch noch mit Ganache bestreichen und dann kann man zum Fondant übergehen.

Ich habe ja bei der Hochzeitstorte Fondant selber gemacht und den habe ich für die Tardis blau eingefärbt. Leider hatte ich nur diese Lebensmittelfarbetuben aus dem Supermarkt und obwohl ich 2 Tübchen genommen hab, bin ich mit dem Blau nicht ganz zufrieden. Falls jemand Tipps für gute Farben hat wär ich ein dankbarer Abnehmer ;)

Die Linien der Türen hab ich übrigens mit dem Pizzaroller geschnitten. Das ging super und viel gerader, als ich es mit einem Messer hinbekomme. Leider ist dann am Ende noch meine weiße Dekoschrift verlaufen, aber ansonsten sieht es schon aus wie eine Tardis :)

In dem Türmchen steckt ja übrigens ein Ess-Stäbchen, der Stabilität zuliebe. Daran habe ich am Ende dann noch eine blinkende LED mit einer Knopfzellen-Batterie fest gemacht und in Fondant versteckt. Die Tardis leuchtet oben zwar weiß, aber es gab leider nur rote und grüne LEDs, die selber blinken konnten.


Dann hab ich noch kleine Gewürzttrüffel-Roboter herum gestellt und fertig ist der Tardis-Geburtstagskuchen. 


Freitag, 22. Juni 2012

Obsttörtchen

Drastische Zeiten erfordern drastische Maßnahmen. Auch wenn ich nicht stolz drauf bin, habe ich die heute ergriffen und - backofenlos, wie ich bin - zu gekauften Rührteigböden gegriffen um daraus Obsttörtchen zu machen.

Als Creme kommt auf den Boden ein Vanillepudding, der mit Vanillezucker statt normalen und nur mit 350ml Milch zubereitet wird. (Man könnte hier auch einfach Stärke, Vanille und Zucker nehmen, denn viel mehr ist in so einem Puddingtütchen auch nicht drin.)

Um die Masse noch etwas fester werden zu lassen, hab ich noch ca. 2-3 Blatt Gelantine unter den noch warmen Pudding gemischt. Dann wird die Creme mit ca 50 Gramm Schmand und 50-100 Gramm geschlagener Sahne vermischt.

Beim Obst wollte ich etwas Farbe und habe deswegen unterschiedliche Sorten gekauft. Der Hauptteil sollte aber klassisch aus Erdbeeren bestehen. Ansonsten habe ich noch Heidelbeeren, Himbeeren und Kiwis gekauft. Gerade die giftgrüne Kiwi gibt einen schönen Kontrast zu den roten Erdbeeren. Nachdem die Puddingmasse auf den Böden verteilt ist, kann man das Obst je nach Belieben darauf verteilen.

Es wäre zwar nicht unbedingt nötig jetzt noch Tortenguß auf die Törtchen zu machen, aber der Guß gibt dem Obst noch einmal mehr Halt und außerdem sehen die Früchte unter der glänzenden Schicht länger frisch aus.



Übrigens, die Törtchen könnte man passend zum EM-Spiel heute Abend mit Heidel- oder Brombeeren, Erdbeeren und Mandarinen auch in Deutschlandfarben vorbereiten ;)



Freitag, 15. Juni 2012

Deutschland-Becher

Ich hatte nicht vor mit dem Cake Friday auf den Fußballzug aufzuspringen. Doch jetzt - kurz vor dem dritten Deutschlandspiel - hat mich das Fußballfieber dann doch gepackt. Der Backofen ist immer noch aus, also wollte ich schwarz-rot-goldenen Cheesecakes im Glas ohne Backen machen.

Für die schwarze Schicht wollte ich aus Oreokeksen und Butter einen Boden machen, da die schön dunkel sind. Ich hab ca. 10 Kekse dafür auseinander genommen, die Creme in einer Schüssel und die Kekskrümel in einer anderen gesammelt. Da mir Oreos dann aber doch zu amerikanisch waren, habe ich das selbe dann noch mit 5 Milchschnitten gemacht (zu den Oreos dazu) und sicherheitshalber dann noch ein paar Tropfen schwarze Lebensmittelfarbe dazu getan.

In die Masse habe ich ca. 3-4 EL geschmolzene Butter gerührt. Das Ganze kam mir irgendwie sehr weich vor, also habe ich kurzerhand noch geschmolzene dunkle Schokolade dazu getan. Das war im Nachhinein ein Fehler, weil die dunkle Schicht nach dem Abkühlen nun steinhart ist.

Die rote Schicht besteht aus pürierten Erdbeeren (ca. 10 Stück) mit ganz wenig Zucker und 5 EL warme Erdbeerkonfitüre.

Die gelbe Schicht sind die gemischten Cremes der Oreos und Milchschnitten mit einer halben Packung Frischkäse und 150 gr. geschlagener Sahne mit einer Packung Vanillinzucker. Ich habe die Masse mit gelber Lebensmittelfarbe gefärbt. Ich hatte erst vor Orangensaft oder so etwas zu versuchen, aber war mir dann nicht sicher, ob das dann so gut schmeckt.

Normalerweise würde ich solche Kuchen auch ohne Backen in einem Gläschen zubereiten, aber ich fand für diesen Anlass Plastikbecher noch passender. ;)

Und so sehen Sie aus meine Deutschland-Oreo-Milchschnitte-Erdbeer-Becher: 



Samstag, 9. Juni 2012

Geocake

Da mein Backofen ja kaputt gegangen ist und wir noch keinen Ersatz gefunden haben, sind für die nächsten Freitage wohl oder übel Dinge geplant, die man nicht backen muss.

Heute feiert aber eine gute Freundin von mir Geburtstag und zu diesem Anlass habe ich nicht nur den Cake Friday auf Samstag verlegt, ich durfte auch noch den Backofen von einer anderen Freundin benutzen. Vielen Dank noch einmal dafür, Nadine ;)

Jetzt aber zum wichtigen Teil: Der Kuchen. Wie gesagt, der ist in dieser Woche für eine Freundin und da sollte er ja auch irgendwie zu ihren Interessen passen. Da die gute Dame in letzter Zeit dauernd beim Geocaching ist, dachte ich mir, das lässt sich auch in einem Kuchen verarbeiten.

Der Boden ist, wie so oft, ein Biskuitteig, der geteilt und mit Ganache bestrichen ist, also mit einer Schoko-Sahne-Creme. Abgesehen davon, dass ich diesen Kuchen gerne mag, passt er toll, weil er so hoch ist. 

Passend zum Thema haben wir ein kleines Geocache-Logbuch als Geburtstagskarte gebastelt und mit einem Geocoin in ein Plastikei aus einem Ü-Ei gepackt. Da die echten Caches ja auch nicht einfach irgendwo rumliegen, sondern erst gefunden werden müssen, hab ich in die Mitte der Torte ein Loch geschnitten und das befüllte Ei rein gesetzt. Dann wurde das Loch mit dem ausgeschnittenen Kuchen wieder verdeckt und mit der Ganache darum sieht man gar nicht, dass es einmal da war.


Dort wo das Ei liegt habe ich aus Fondant und Lebensmittelfarbe das Geocahing Logo gemalt. Leider ist das im Kühlschrank zu feucht geworden, weshalb es etwas zerronnen ist. Da ich aber keine Zeit habe ein Neues zu machen, muss es eben so bleiben. Um den Cache herum hab ich noch eine Naturlandschaft mit einem See und einem Wäldchen aus Marzipan gemacht. Ich jedenfalls verbinde Geocachen damit ;)



Freitag, 1. Juni 2012

Bye Bye Backofen

In dieser Woche wollte ich eigentlich mit meiner Eiscreme-Reihe weitermachen und Eisschalen aus Keksteig machen. Und das ist wieder so ein Eigentlich-Eintrag, denn das hat absolut nicht geklappt.

Es hat im Grunde ganz gut angefangen: Ich habe den Cookies-Keksteig genommen und ihn ausgerollt und auf ein umgedrehtes Muffinblech getan. Das sah auch noch alles gut aus, aber im Ofen hat sich der Teig dann irgendwie verflüssigt und wollte nicht auf dem Muffinblech bleiben.  Ich denke der Teig ist da ganz einfach nicht der Richtige und ich hätte auch die ein oder andere Idee gehabt, wie ich das ändern könnte. Das wäre also noch nicht das Ende der Eiscremeschalen gewesen.

Doch dann hat mein Backofen angefangen etwas komisch zu riechen - irgendwie verkohlt und kurze Zeit später hat sein Lämpchen ein paar Mal aufgeflackert und es kamen sehr komische Geräusche aus dem Ofen. Dann ging das Licht aus. Der Ofen ist von uns gegangen. Bye Bye :(

Es ist gar nicht so einfach, den auszutauschen (jetzt nicht aus sentimentalen Gründen...). Ich möchte jetzt keinen ganz günstigen (bzw zu einfachen) kaufen, aber habe auch nicht das Geld mir direkt ein High-Tech Neugerät zu kaufen. In nächster Zeit wird es daher wohl eine kurze Weile nur Sachen beim Cake Friday geben, die nicht gebacken werden müssen. Ideen bitte an anita@cakefriday.de :)

Etwas Kleines habe ich natürlich trotzdem vorbereitet: Eis-Kaffee-Roboter. Dazu habe ich Kaffee in eine Roboter-Silikonform gefüllt eingefroren. So kann man im Sommer sehr einfach und schnell Eiskaffee machen und mit den richtigen Formen, sehen die Kaffee-Eiswürfel auch unheimlich schön aus.