Freitag, 25. Mai 2012

Ice Cream

Ich habe ja vor zwei Wochen ein Ice Cream Survival Kit für eine Freundin gemacht. Die hat sich auch sehr darüber gefreut, aber eine wichtige Sache hat in diesem Korb natürlich gefehlt: Das Eis. Und das gibt es nun diese Woche

Ich habe weder eine Eismaschine, noch habe ich jemals zuvor selber Eis gemacht. Ich habe also erstmal gegooglet, was man so beachten muss. Dabei habe ich festgestellt, dass es 3 Varianten von Eis gibt: Auf Fruchtbasis, mit rohem Ei und ohne Ei.


Da ich mal ausprobieren wollte, was gut klappt und wo Unterschiede sind, und ich auch drei passende Behälter hatte, hab ich einfach drei Sorten gemacht. Bei allen gilt jedoch eine Regel: Damit man keinen Eisblock, sondern Creme bekommt, muss man anfangs alle halbe Stunde rühren, später reichen größere Abstände.

Für das Eis auf Fruchtbasis habe ich Himbeeren püriert und mit Joghurt gemischt. Da die anderen Sorten schon viel Sahne und Zucker enthalten, habe ich hier fettarmen Joghurt genommen und die Masse dann mit Stevia gesüßt.

Die zweite Variante ist die mit Ei. Ich habe mich für ein Chocolate-Cheesecake Eis entschieden, für das 500gr Quark, 130gr. Zucker, 20gr. Vanillezucker, zwei Eigelb und ein Becher Sahne verrührt werden. Die Schokolade kommt erst, wenn das Eis schon gefroren ist in Form von Schokosauce hinein (ich habe die selbstgemachte vom Survival Kit genommen).

Und eine Sorte darf in so einer Aufstellung meiner Meinung nach nicht fehlen: Schokoladeneis. Hier habe ich mich an dieses Rezept gehalten.

Trotz dem ständigen Umrühren sind immer noch Eiskristalle in dem Eis, was die Cremigkeit etwas beeinträchtigt, ansonsten ist das Eis aber ganz gut geworden. Das Stevia schmeckt mir nicht sonderlich gut, ich hatte gehofft, dass im Eis der Nachgeschmack etwas nachlässt, aber das war leider nicht so. Am besten ist eigentlich das Schokoladeneis geworden.


Freitag, 18. Mai 2012

Hochzeitstorte

Heute hat eine meiner besten Freundinnen aus der Schulzeit geheiratet. Ich sitze aber hier zu Hause und schreibe Blogeinträge, weil die Gute schwanger ist und die große Hochzeitsfeier deswegen auf unbestimmte Zeit verschoben ist. Eine kleine Feier gibt es natürlich trotzdem im kleinen Kreis und damit doch noch mehr das Gefühl einer Hochzeit aufkommt, habe ich mir überlegt eine Hochzeitstorte zu backen.

Ich habe schon am Mittwoch die Tortenböden dafür gebacken. Wieder einmal ein Biskuitboden, der super schön locker und fluffig geworden ist. Ich glaube mit ungetrennten Eiern klappt der Boden einfach besser. Das habe ich ja schon bei meinem QR-Code-Kuchen erwähnt. Da der Kuchen ja mehrstöckig sein sollte, habe ich einen kleinen und einen größeren Boden gebacken.

Jedenfalls habe ich auch am Mittwoch die Ganache angesetzt. Dazu habe ich 200gr dunkle und 200gr helle Schokolade mit ca. 350gr Sahne geschmolzen, mit einem Pürierstab homogenisiert und über Nacht in den Keller gestellt. Erst am nächsten Tag wird die Masse dann mit einem Handmixer aufgeschlagen. Dabei entsteht eine sahnige Creme, die sich super als Füllung, sowie als Untergrund für den Fondant eignet.
Aufgeschlagene Ganache

Ganache vor dem Aufschlagen










Für den Fondant, der die Torte später bedeckt, werden Marshmallows mit ein wenig Wasser in der Mikrowelle geschmolzen und dann mit ganz viel Puderzucker verknetet. Die Masse klebt anfangs unheimlich, je mehr Zucker hinein geknetet wird, desto fester und geschmeidiger wird die Masse. Ich habe also die Böden mit Ganache bestrichen und mit Fondant überzogen. Dann habe ich kleine weiße Minirosen aus Fondant und größere rote aus Marzipan geformt. Wie das geht, kann ich gerne noch mal in einem Post beschreiben und ein paar Bilder dazu machen.

Jedenfalls sah die Torte mit dem Porzellanpärchen und der Dekoration wirklich aus, wie eine Hochzeitstorte:

 

Freitag, 11. Mai 2012

Ice Cream Survival Kit

Da ist doch der Wurm drin: Kaum nehme ich mir vor, etwas Sommerliches zu machen, ist das Wetter mies... Das war ja auch schon bei meinem Yogurette-Kuchen so. Naja es gibt trotzdem einen Sommer-Eintrag, und zwar ein Geschenk, das ich für eine Freundin vorbereitet habe: Ein Ice Cream Survival Kit. Das hat zwar nicht direkt mit Backen zu tun, aber das Ergebnis ist meiner Meinung nach trotzdem gut.

Zunächst habe ich einen Korb, Formen für Wassereis und ein paar Gläschen vom schwedischen Möbelhaus gekauft. In dem Kit sollte es dann Schokoladensirup und Karamellsirup geben. Der Schokoladensirup ist mit diesem Rezept auch super geworden, aber bei dem Karamellsirup muss ich noch experimentieren. Der ist nämlich in der Flasche komplett ausgehärtet. Sollte man ihn jemals wieder da raus bekommen würde er aber sicherlich super schmecken ;)

In die Gläser vom Möbelhaus habe ich M&Ms, zerbröselten Karamell, Erfrischungsstäbchen und Krokant getan. Dann habe ich noch kleine Päckchen mit verschiedenen Streuselvariationen und anderem Dekokram mit meinem Vakuumierer verschweißt.



Ich hatte auch noch von meinem Erdbeerzucker übrig. Da hatte ich Erdbeeren zermatscht, mit Zucker vermischt und im Ofen bei 50° getrocknet. Der riecht auch nach einiger Zeit noch absolut intensiv nach Erdbeeren.

Dann habe ich noch Säfte für das Wassereis gekauft: Passend zum Zucker einen Erdbeersaft und einen Himbeer-Maracuja-Saft. Verschiedene Waffeln (Leider gekauft, da ich kein Waffeleisen habe) und ein Eisportionierer machen das Ice Cream Survival Kit komplett.



Donnerstag, 10. Mai 2012

Cake Friday im Radio

Vor Kurzem gab es ja einen Radiokuchen, da der Cake Friday Besuch von einem Journalisten hatte. Heute ist das Ergebnis dieses Besuchs im Radio zu hören: Ab 19.30 Uhr und zwar bei der Sendung Forschung und Gesellschaft.

Sollte es die Sendung auch online geben, poste ich natürlich auch den Link noch :)

Update:

Hier kann man sich den Beitrag anhören ;)

Freitag, 4. Mai 2012

Chocolate Chip Cookies

Heute gibt es "nur" Chocolate Chip Cookies, da ich weiß, dass der Johannes die sehr gern isst. Und da er die nächsten Freitage wohl verpassen wird, habe ich ihm die Cookies gebacken. "Nur" schreibe ich deswegen, weil sie super einfach zu machen sind.

Es werden 2 Eier mit ca. 250 gr. Zucker verrührt (ich habe ca. 100 gr. braunen Zucker genommen und dann 140 gr. weißen + 10 gr. Vanillezucker) dann kommt 200 gr. weiche Butter dazu. Jetzt hat der Teig eine relativ matschige Konsistenz.

Eine Prise Salz und eine Prise Natron, einen Teelöffel Backpulver und dann mit ca 370 gr. Mehl vermischen. Dazu kommen noch 200 gr. gehackte Schokolade (hier habe ich 100gr. Zartbitter und 100 gr. Vollmilch genommen.) Jetzt sollte der Teig krümelig-matschig sein.

Der Backofen sollte auf ca. 160-170 Grad vorgeheizt sein. Dann den Teig zu walnussgroßen Kugeln formen und auf dem Backpapier etwas platt drücken. Die Kekse sollten ca. 20 Minuten im Ofen bleiben, nicht zu braun werden, aber innen noch schön weich bleiben.


Kleiner Tipp, frisch aus dem Ofen schmecken die Cookies am besten.