Freitag, 24. Februar 2012

Hefezopf

Auch diese Woche hatte ich am Freitag wenig Zeit und musste etwas backen, das schnell geht. Mein Freund hat sich einen Hefezopf gewünscht und erstmal war ich davon nicht begeistert.

Ich habe trotzdem einen ganz schlichten gemacht, also mit Hefe, etwas Zucker, Mehl, Butter und Milch.. Ich war schon erstaunt, als der Teig dann auf das Dreifache hochgegangen ist.

Bei der riesen Teigmenge war dann das Formen gar nicht soo einfach. Ohne Füllungen war der Zopf dann aber doch schnell geflochten und mit Ei bestrichen.

Nach gut 45 Minuten ist der Hefezopf dann nochmal gut aufgebacken. Dafür, dass ich wirklich selten mit Hefe backe und nicht sicher war, ob das was wird, bin ich ziemlich zufrieden mit dem Ergebnis:


Dienstag, 21. Februar 2012

Nyan Cat und Regenbogenkuchen

Ich hatte ja schon im Freitags-Posting erwähnt, dass ich dieses Jahr als Nyan Cat gehe.. Unterwegs habe ich dann noch eine Long Cat getroffen:


Das Foto hat der Scotty netterweise gemacht ;)

Jedenfalls habe ich ja, passend zu meinem Kostüm, am Freitag Regenbogen Muffins versucht. Die sind leider nicht so geworden, wie ich wollte. Also habe ich mir für den Bonner Rosenmontagszug etwas anderes überlegt. Ich dachte mir, dass die farbigen Schichten bei einem Käsekuchen sicherlich nicht so hochbacken, wie bei den Muffins.

Bei dieser Variante habe ich also die Käsekuchen-Masse auf fünf Tassen aufgeteilt. Der wurde dann wieder mit Lebensmittelfarbe eingefärbt. Die sechste Farbe, das Rot, habe ich für den Mürbeteigboden genommen.

Das schwierigste daran war wieder einmal, die Farbschichten gleichmäßig auf der Kuchenform zu verteilen. Wenigstens beim Käsekuchen aber nur in einer Form und nicht gleich in 12...

Ich habe die einzelnen Schichten dann schon kurz für ein paar Minuten in den Backofen getan, damit sich eine kleine Schicht bildet. Nach dem Backen hat man schon gesehen, dass die Schichten dieses Mal nicht so verlaufen sind.




Und angeschnitten war es dann ein wirklich schöner Regenbogen-Käsekuchen!




Freitag, 17. Februar 2012

Regenbogen Muffins

Da ich diese und nächste Woche am Freitag arbeite, musste ich wieder etwas finden, was schnell geht. Also habe ich mich auch in dieser Woche wieder für Muffins entschieden.

Da ich im Rheinland wohne, momentan Karneval ist und ich als Nyan Cat gehe, passen in dieser Woche Regenbogen Muffins super zum Cake Friday. Ich habe ein normales Muffinrezept mit weißer Schokolade gemacht und den Teig in Tassen in sechs Teile geteilt. Dann habe ich den Teig in Regenbogenfarben eingefärbt:


Dann habe ich pro Farbe nacheinander in die Muffinform gefüllt. Leider habe ich scheinbar zu viel rein gemacht. Schon vor dem Backen waren die Förmchen fast voll und normalerweise sollten sie ungefähr zu 2/3 befüllt werden.




Nach dem Backen sah das Ganze dann so aus:



Die spannendere Frage ist ja eher, wie die Muffins schmecken und ob der Regenbogen im Inneren erkennbar ist. Leider muss ich zu beiden Punkten sagen, dass sie nicht geklappt haben. Der Geschmack war komisch. Die Muffins waren zwar saftig und sahen auch ganz lecker aus, haben aber, warum auch immer, zu stark nach Eiern geschmeckt.

Den Geschmack kann ich nur beschreiben, dass der Regenbogen im Inneren nicht geklappt hat kann ich auch zeigen:


Am Montag möchte ich nochmal welche machen. Da werde ich dann mal ein anderes Rezept versuchen und weniger in die Förmchen füllen... 

Freitag, 10. Februar 2012

Schwarzwälder-Kirsch-Muffins

Eigentlich wollte ich diese Woche einen ganz anderen Cake Friday machen, nämlich beim O'Reilly Verlag in Köln. Leider habe ich aber aus Brüssel nicht nur Pralinen, sondern auch eine hartnäckige Erkältung mitgebracht und musste dort absagen. :(

Ganz ausfallen lassen wollte ich den Cake Friday aber nicht.. Also habe ich mir überlegt ich mache ein paar Muffins. Die gehen recht schnell, können ganz gut mitgenommen werden und sehen trotzdem ganz hübsch aus..

Da gestern ein lieber Mensch Geburtstag hatte, der Schwarzwälder-Kirsch-Torten geliebt hat, war schnell klar, dass es diese Torte in Muffinform geben soll.

Zutaten
Dazu habe ich einfach Schokoladen-Kirsch-Muffins als Grundteig genommen und ein wenig Kirschwasser hinzugefügt. Den abgetropften Kirschsaft sollte man auf jeden Fall behalten, denn daraus kann man später einen Tortenguß anrühren, der sehr intensiv nach Kirschen schmeckt.

Vorher müssen die Muffins natürlich erst gebacken werden. Ich habe sowohl ein Muffinblech, als auch kleine Förmchen aus Silikon. Wenn man die Muffins ohne Papier drumherum machen möchte, sind die Silikonförmchen meiner Meinung nach besser, weil sich die Küchlein besser lösen.

Wenn ich Muffins irgendwohin mitbringe, dann nehme ich lieber Papierförmchen. Dann kann man die Muffins besser ohne Teller usw. essen.

Da die Muffins nicht wirklich nach Kirschwasser geschmeckt haben, habe ich zu dem Kirschtortenguß noch etwas dazugemacht. Man könnte die fertigen Muffins auch einfach mit einem Zahnstocher einstechen und dann mit dem Alkohol tränken, aber ich mag es nicht soo gern, wenn der Geschmack zu intensiv durchkommt.

Gebacken und mit einem Klecks Tortenguß sieht das Ganze dann so aus:

 
Danach schlägt man noch Sahne mit Sahnesteif und Vanillezucker auf und versucht mit einem Spritzbeiter eine hübsche Sahnehaube auf alle zu setzen. An meinen Skills muss ich definitiv noch arbeiten, aber zum Glück kommen am Ende noch Schokoraspel darüber und man sieht bei diesen Muffins nicht so stark, dass ich bei der Haube unsauber gearbeitet hab ;)

Schwarzwälder-Kirsch-Muffins

Sobald ich wieder richtig fit bin, wird es übrigens noch ein paar Worte zu meinem Trip nach Brüssel geben..

Samstag, 4. Februar 2012

Brüssel und Pralinen

Da ich das Wochenende wegen der FOSDEM in Brüssel verbringe, habe ich es gestern leider nicht mehr geschafft vom Cake Friday zu berichten. Der ist in dieser Woche für mich etwas kurz ausgefallen, da ich auf dem Sprung war, aber zum Glück gibt es bei Taktsoft so tolle Jungs, die kurzerhand selber einen Kuchen mitbringen, wenn ich wenig Zeit habe.

Der Micha hat einen weißen Schokoladenboden mit 3 Lagen Buttercreme und natürlich einem großartigen Rails-Logo aus Zuckermasse gemacht. Außerdem hatte Sebastian Geburtstag und hat einen dunklen Schokoladenkuchen gemacht. Aber der Cake Friday wollte natürlich auch etwas beisteuern. 

Von der Fahrt nach Brüssel inspiriert, war die Überlegung, was ich für den Cake Friday mache sehr einfach: Pralinen! Ich kann zwar sicherlich nicht mit den Meisterwerken im Land der Chocolatiers und Pralinenkünstler mithalten, aber als Einstimmung für den Brüssel-Trip haben die Gewürztrüffel und Rumkugeln gereicht ;)

Angefangen habe ich am Donnerstag wir üblich mit Einkaufen. Ein Schritt, den Ihr im Gegensatz zu mir gerne auslassen könnt: Mit einer vollen Sahnepackung (also 200ml) eine Spur von Eurem Auto bis in die Wohnung im 4. Stock zu ziehen. Im Nachhinein ärgere ich mich darüber, dass ich kein Foto davon gemacht habe! Es war wirklich überall Sahne, auch auf meiner Hose und meinen Schuhen. Und die restlichen Einkäufe hatten sich in der Tüte auch schön voll gesogen. Der Cake Friday Eve hat für mich also erst einmal eine Stunde später angefangen...

Zutaten Gewürztrüffel

Für die Pralinen braucht man neben der Sahne vor allem eines: reichlich Schokolade! Für die Gewürztrüffel habe ich 200gr Zartbitterkuvertüre und 100gr Vollmilchschokolade gehackt und mit kochender Sahne übergossen. Dann noch ein wenig Butter und Kardamon, Zimt und etwas Pfeffer in die Schokomasse. Dann heißt es warten, bis die Masse so fest wird, dass man sie zu Kugeln formen und in Kakaopulver rollen kann.


Rumkugeln Zutaten
Bei den Rumkugeln besteht die Masse größtenteils aus zerkrümeltem Tortenboden, Keksen und Nüssen, die mit Schokolade, Butter, Kakao und Rum geknetet werden. Danach werden wieder Kugeln geformt. Damit die Schokostreusel bzw. gerösteten Mandeln daran kleben bleiben, müssen sie vorher noch durch geschmolzene Schokolade gezogen werden. Das ist ein Gepansche und in unserer Küche findet man an den abstrusesten Stellen Schokolade, aber das Ergebnis lohnt sich!


Rumkugeln und Gewürztrüffel


Ich werde jetzt mal ein wenig durch die Stadt ziehen und mir ein paar Inspirationen von den Brüsseler Chocolatiers für die nächsten Cake Fridays holen!