Freitag, 27. Januar 2012

Oreo Kuchen

Normalerweise stehe ich überhaupt nicht auf Fertigmischungen, vor allem beim Backen nicht! Da gibt es bestimmt einige, die gar nicht schlecht schmecken und so ein Kuchen ist sicher besser als gar kein Kuchen, aber für mich kommt das eigentlich nicht in Frage. EIGENTLICH, denn es gibt eine Ausnahme:

Vor ein paar Jahren war ich zu Besuch bei einer Freundin in St. Louis und weil ich den ganzen Tag Oreos in mich hinein gestopft habe, hat sie mir zur Abwechslung Oreo-Eis, Oreo-Cremes und eben diesen No-Bake Oreo Pie gezeigt... Ich habe gehört, dass es  mittlerweile auch in Deutschland eine Oreo Cake Mischung zu kaufen gibt, aber ich hatte noch eine aus den USA im Schrank, die ich unbedingt mal wieder machen wollte.

Jetzt hätte ich für den Cake Friday natürlich einfach diese Mischung hinstellen können, aber ganz so leicht wollte ich es mir dann auch nicht machen. Ein riesen Oreo-Keks als Kuchen passt dann schon eher zum Cake Friday ;)

Ich habe mal eine spezielle Backform für einen Oreo-Style Kuchen gesehen. Die habe ich mir nicht gekauft, aber eine normale Tarte-Form - das sind die mit dem Wellenrand - kommt schon nah an die Keksform heran.

Ich habe also die Creme aus der Fertigmischung nach Packungsanleitung, aber mit laktosefreier Milch gemacht. Der dunkle Keks ist in dieser Version eine Schokoladentarte. Da kommt Schokolade, Butter, Zucker, Mandeln, Eigelb und etwas Stärke rein. Um einen lockeren Boden zu bekommen mischt man am Ende Eiweiß darunter. Ich habe zusätzlich noch die Keksbodenreste aus der Fertigmischung untergemischt, damit der Oreogeschmack besser durchkommt.

Dann kommt die Creme einfach zwischen die beiden Kekshälften und man hat einen großen Oreo-Kuchen :) Der Boden ist leider im Kühlschrank etwas hart geworden, aber wir werden ja gleich herausfinden, ob es auch so schmeckt ;)

Und wie immer freue ich mich über Kommentare und Anregungen, hier oder über anita@cakefriday.de

*Update
So sah der Kuchen dann angeschnitten aus: 


Freitag, 20. Januar 2012

QR-Code-Kuchen

Es hat doch funktioniert! Ich hatte ja im Post vorhin angekündigt, dass der QR-Code auf dem Freitagskuchen dieser Woche nicht funktioniert.. Das lag aber scheinbar nur an meinem Handy, bzw. dem QR-Code-Reader, den ich nutze! Denn bei den Jungs von Taktsoft hat alles wunderbar funktioniert und mein Kuchen hat beim Scannen direkt zu diesem Blog geführt ;)

Aber jetzt noch einmal von vorne: Diese Woche wollte ich unbedingt diesen QR-Code auf meinen Kuchen bekommen. Dazu brauchte ich natürlich erst einmal eine geeignete "Kuchenunterlage". Dafür habe ich einen hellen Buiskuitboden aus diesen Zutaten gemacht:


Bei Biskuit gibt es einige Dinge zu beachten: Entweder man rührt Eigelbe mit Zucker schaumig, gibt Mehl und Stärke dazu und hebt dann das ganz steif geschlagene Eiweiß unter, oder man schlägt ganze Eier mit Zucker auf. Bei der zweiten Variante muss man ewig (über 10 Minuten) mit dem Mixer rühren. Das ist ganz wichtig, damit der Kuchen später schön fluffig wird! Ich habe das Gefühl, dass der Boden noch besser wird, wenn man die Eier zusammen schlägt. Für einen dunklen Boden kann man einfach ein wenig der Stärke mit Back-Kakao-Pulver ersetzen.

Für den QR-Code Kuchen wollte ich einen eckigen Boden haben. Da ich keine eckige Backform besitze, habe ich einen eckigen Edelstahlrahmen genommen. Der muss dann auf dem Backblech nur gut mit Backpapier ausgelegt werden, damit an den Rändern nichts rausläuft.

Bei mir ist der Kuchen schön aufgegangen und ich hätte ihn auch zweimal schneiden können. Dazu braucht man auch nicht unbedingt teures Spezialzubehör. Bei mir klappt das auch immer mit einem großen Küchenmesser. Es wird dann nur nicht immer ganz gerade ;) Ich habe es mir aber einfach gemacht und ihn nur einmal geteilt und einfach zwei verschiedene Cremes aufeinander darauf verteilt.
Die eine war eine dunkle Schokoladen-Creme, die andere eine Himbeer-Joghurt-Frischkäse-Masse.

Da der Buiskuitboden beim Backen ein paar dunklere Stellen bekommen hat, habe ich ihn noch ganz dünn mit einer Buttercreme bestrichen, damit der Kontrast zu den QR-Code-Pixeln besser durchkommt. Und hier haben die Probleme angefangen!

Die Buttercreme habe ich aus Eiern und Zucker im Wasserbad und dann natürlich Butter gemacht. Ich hab aber die Eier und den Zucker anfangs nicht richtig schaumig geschlagen. Die haben sich dann getrennt voneinander erwärmt und die Creme war nicht sooo lecker.. Den Code hatte ich mal wieder mit meinem Skalpell ausgeschnitten und wollte die schwarzen Stellen aus Schokoraspeln machen. Die waren aber selbst klein gedrückt noch viel zu groß.

Also habe ich die ganze Creme mit Schoko wieder abgemacht, neue Creme drauf gemacht und das ganze mit Kakao versucht.. Das hat total geschmiert und der Scanner hat nix erkannt...

Also wieder alles runter und dann habe ich heute morgen einige Stunden damit verbracht, die Pixel stückchenweise aus gefärbtem Marzipan zu schneiden. Auch das hat mein QR-Code-Reader nicht erkannt - wie sich herausstellte alle anderen aber schon. Vielleicht wäre es mit dem Kakao also auch gegangen, aber so ist es definitiv schöner ;)














*Update: 

Eigentlich wollte ich noch erwähnen, dass Martin Ley mal zu einem Geburtstag einen leckeren QR-Code-Kuchen mitgebracht hat, der mich inspiriert hat...

Biskuitböden- und Cremerezepte gibt es ziemlich viele im Netz.. Solltet Ihr meines wissen wollen oder einfach noch Fragen haben meldet Euch doch hier, unter anita@cakefriday.de oder auf facebook.com/cakefriday.





Der zweite Cake Friday startet gleich!

Ich schreibe diesen Blog vor allem, weil es mir Spaß macht. Wenn ich ihn jedoch nur für mich schreiben würde, dann könnte ich das alles auch einfach in einem Tagebuch festhalten...

Das interessante an so einem Blog ist ja, dass man seine Erfahrungen und Geschichten mit seinen Lesern teilen kann und sich mit ihnen austauschen kann. Bei einem so frischen Blog, wie diesem hier, muss man natürlich erst einmal die Lute darauf aufmerksam machen, dass es diese Seite überhaupt gibt...

Welchen besseren Weg könnte es bei Cake Friday dafür geben, als die URL auf einem Kuchen zu verbreiten? Im Zeitalter der Smartphones wäre eine besonders bequeme Möglichkeit einen QR-Code mit der URL auf den Kuchen zu bringen.

In der Theorie ist das auch eine absolut tollte Idee.. Nur leider hat die Umsetzung dann doch nicht so geklappt, wie gehofft. Der QR-Code ist zwar nach einigen Anlaufschwierigkeiten und einer fast schlaflosen Nacht auf dem Kuchen - und sieht auch gar nicht so schlecht aus - leider ist er aber mit meinem Handy nicht lesbar :(

Ich werde mich jetzt aber erst mal auf den Weg machen, und die Jungs von Taktsoft probieren lassen, obs schmeckt, wenn das mit dem Scannen schon nicht klappt..

Bilder und weitere Beschreibungen zu dem Kuchen gibt es dann heute Nachmittag.

Dienstag, 17. Januar 2012

Nach Cake Friday ist vor Cake Friday

Der erste Cake Friday war auf so vielen Ebenen ein Erfolg: Ich habe ein "neues" Rezept ausprobiert, die Umsetzung hat super geklappt, den Kuchentestern hat es super geschmeckt und auch sonst habe ich unheimlich viel positives Feedback bekommen... Danke!

Aber nach Cake Friday ist vor Cake Friday und so wird es langsam Zeit sich Gedanken über den nächsten Kuchen zu machen. Vor Freitag wird natürlich nicht verraten, was für einen Kuchen es diese Woche gibt, aber die Idee steht bereits!

Von der Idee zum fertigen Kuchen, der vor allem auch so aussieht, wie in der Vorstellung, ist es nicht immer so einfach. In meinem Kopf sieht jedenfalls alles ganz toll aus, die große Frage ist jedoch, was dann am Freitag wirklich auf der Kuchenplatte liegt...


Heute habe ich schon einige Besorgungen gemacht und mir - wie so oft in letzter Zeit - neue Backutensilien gekauft. Morgen werde ich dann vortesten, wie ich den zweiten Cake Friday am Besten umsetze...

Für Bewerbungen, Rezeptvorschläge, Anregungen oder Kritik steht Euch übrigens meine neue E-Mail-Adresse zur Verfügung: anita@cakefriday.de. Ich freue mich von Euch zu hören!




Freitag, 13. Januar 2012

Cake-Mate

Es ist soweit: Der Cake Friday ist erfolgreich gestartet!

Bevor mein "Über mich" fertig ist hier schon mal eine kleine Erklärung:
Ich backe schon immer sehr gern und in letzter Zeit habe ich angefangen etwas mehr zu experimentieren und dabei sind zum Teil schöne Kuchenwerke herausgekommen. Da jedoch die entstandenen Werke für 1-2 Leute viel zu viel sind, sind wir auf die Idee eines Cake Fridays gekommen. Wir, das sind die Bonner Firma Taktsoft, deren Mitarbeiter nun jeden Freitag Kuchen bekommen und ich, Anita, die den Kuchen backt und hier auf cakefriday.de darüber bloggt...

Nun aber zum eigentlichen Thema: der Mate-Kuchen.

Inspiriert zu dieser Idee wurde ich durch Jens Ohlig, einer der Autoren des Buches "Hackerbrause". Auch in diesem hübschen Buch ist unter anderem ein Mate-Kuchen-Rezept. Dieser Kuchen ist an einem Fantakuchen ausgerichtet und der gehört seit Jahren zu meinem Standardrepertoire. Ich habe also einfach mein altes Rezept ein wenig verändert...


In der Schüssel werden 3 Tassen Mehl, 1 Päckchen Backpulver, 3 Eier, 1 1/2 Tassen Zucker, 1/2 Öl (ich nehme Sonnenblumenkernöl), und - ganz wichtig - eine Tasse Mate gemischt. Bei den Tassen nehme ich immer die großen, also keine kleinen Kaffeetassen oder so ;)

Mit einem normalen Handmixer dann zu einem leicht flüssigen Teig mixen und dann im Backofen mit Umluft bei ca. 180°C 25 Minuten backen. Der Kuchen soll dann goldbraun sein (leider habe ich davon kein Bild gemacht).


Auf den Boden kommen dann diese Zutaten:

Die 3 Dosen Mandarinen habe ich vorher schon mal in Mate eingelegt. Die kommen jetzt auf den abgekühlten Boden. Damit sie dort auch bleiben, wird das Tortenguß-Pulver (ich nehme immer 2 Päckchen, vielleicht reicht auch eines) mit 6 Eßlöffeln Zucker gemischt. Dann kommen je 250 ml vom Dosensaft der Mandarinen und Club-Mate in den Topf, das Pulver dazu und alles unter Rühren zum Kochen bringen und dann auf den Früchten verteilen.

Zum Schluß die 400 ml Sahne steif schlagen, mit 5-6 Teelöffeln Vanillezucker mischen, ca. 300g-350g Schmand unterrühren und auch auf dem Kuchen verteilen.

Das schwierigste war eigentlich die Dekoration. Ich habe alles auf dickem Papier ausgedruckt und mit einem Skalpell ausgeschnitten. Das war viel einfacher, als mit einem Messer oder Cutter. Ist zwar friemelige Arbeit, aber ich denke es lohnt sich. Das Papier habe ich dann leicht auf der Sahne angedrückt und dann Puderzucker, Zimt und Back-Kakaopulver (für die dunklere Farbe) gemischt und mit einem Sieb gleichmäßig verteilt. Nach dem Abziehen des Papiers sah der erste Cake Friday Kuchen dann so aus:





Ich denke den Jungs von Taktsoft hat es geschmeckt ;)











Übrigens, die Schrift, die ich für das Cake-Mate verwendet habe, nennt sich Tribeca...

Montag, 9. Januar 2012