Montag, 31. Dezember 2012

Silvestertorte

Auf der Suche nach einer passenden Torte für die Silvesterparty habe ich ein Rezept namens Silvestertorte gefunden und gemacht. Ich habe jedoch meinen eigenen Biskuitboden einfach mit Walnüssen gemacht, die Creme wie im Rezept zubereitet und dann den Kuchen mit einer Kaffeeganache eingestrichen, bevor ich das Fondant darauf gemacht hab.

Da ich heute allerdings lieber feiern will, anstatt ausführliche Kuchenpostings zu verfassen hier einfach die Bilder. Was auf den Bildern nicht ganz so gut zu sehen ist, ist das goldene Spray, das ich auf die Zahlen und die kleinen Sterne gesprüht habe:






Ich wünsche Euch allen einen guten Rutsch ins Jahr 2013!

Montag, 24. Dezember 2012

Weihnachtspralinen

Heute ist zwar kein Freitag, dafür aber Weihnachten. Wer mich kennt weiß, dass das bedeutet, dass ich in den Tagen vor Weihnachten immer meine Pralinenproduktion starte. Das war auch dieses Jahr wieder so, und weil noch nicht alles fertig war, habe ich beschlossen den Cake Friday auf den Christmas Monday zu legen.

Ich wollte erst alle Pralinen als einzelne Beiträge posten, aber das könnte ja irgendwann langweilig werden. Deshalb zeige ich jetzt erstmal alle fertigen Pralinen und mache zusätzlich eine kleine Umfrage, welches Rezept Ihr gerne hättet. Votet also bitte rechts für die Sorte, die ich dann bald posten soll.



Earl Grey

Whisky

Cointreau-Orange

Schokolade mit Heidelbeer-Crispies und Kakobohnensplitter

Feige-Chili 

Capuccino 

Knusperbällchen mit Kakaobohnensplittern

Gewürztrüffel

Nougat mit Mandeln und Pistazien

Cointreau 

Rumkugeln

Freitag, 14. Dezember 2012

Nougatbällchen

Ich schenke Leuten kurz vor Weihnachten besonders gern Plätzchen und Weihnachtsgebäck. Dabei geht mir das Herz besonders auf, wenn sich viele unterschiedliche Sorten in der Keksdose tummeln.

Ich habe also auch dieses Jahr wieder einige Sorten gemacht, die ich nun nach und nach hier posten werde. Den Anfang hatte ich ja schon mit meinen Schokoschnitten gemacht, die übrigens sehr gut angekommen sind ;)

Diese Woche hab ich mich für Nougatbällchen entscheiden.

125 gr weiche Butter
100 gr Zucker
2 Eier
180 gr Mehl
100 gr gemahlene Haselnüsse
1 TL Backpulver

+ 200 gr Nussnougat

Zuerst weiche Butter und Zucker cremig schlagen, dann nach und nach die beiden Eier zugeben. Mehl, Haselnüsse und Backpulver mischen und unterrühren. Aus dem Teig kleine Bällchen formen  und in der Mitte etwas eindrücken. Mit Nougat füllen, oben etwas zudrücken und wieder glatt rollen.




Bei 170°C im Ofen ca. 10 Minuten backen (bis sie so leicht bräunlich werden). Warm schmecken die übrigens auch außerordentlich lecker ;)





Dienstag, 11. Dezember 2012

Kanadische Zimtschnecken im Schnee

Anita hat nach Gastbeiträgen für den Cakefriday gerufen und da sind wir, die Kanada-Kuchen-Korrespondenten-Cousine nebst Anhang, also meine Wenigkeit. 

Wir sind für ein Jahr in Kanada und jetzt gerade für 4 Monate sesshaft. Da Lebensmittel ca. 35 km One Way von Zuhause entfernt und noch dazu wahnsinnig teuer sind, haben wir viel in Riesen-Spar-Paketen gekauft. So u.a. 10kg Mehl und 4 Kilo Zucker. Das will verbraucht werden! So entschloss ich mich einen schönen Samstages Zimtschnecken, also Cinnamon Buns zu backen. 
Gesagt getan, im Internet ein Rezept gefunden,
Mitbewohner-Chefkoch befragt, Ärmel hoch und losgelegt.

Es galt allerdings einige Hürden zu überwinden: keine Waage, keine ordentliche Schüssel, kein Mixer oder überhaupt auch nur ein teiggeeignetes Rührinstrument. Und verrückte Allergiker im Haus, für die sinnlose Schilder aufgestellt werden.


Gut, wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. (Ich habe in der Not auch schon glasierte Möhrchen in einer zweckentfremdeten leeren Coladose auf dem Lagerfeuer gekocht! )


Ein alberner Plastikmassbecher, ein Kochtopf und eine ordinäre Gabel erfüllten den Zweck der Backutensilien einstweilen. Hefeteig will ja ohnehin ab einem bestimmten Stadium ( wenn alle Flüssigkeit vom Mehl aufgenommen ist) mit der Hand geknetet werden. Ach ja, die Hefe. Active dry yeast. Kleine Kügelchen, sehen aus wie Globuli in braun, wie der geneigte Homöopathiefreund sich vorstellen mag. Die Kügelchen habe ich also teelöffelweise ins Mehl gegeben und da blieben sie auch, kugelig. Das hier so genannte Testen der Hefe, oder eher gesagt den Vorteig, habe ich dezent übersprungen. Das habe ich aber erst 2 Stunden später gemerkt, als der Teig schön fröhlich aufgegangen war und ich beim nochmaligen Kneten einen Peelingeffekt bemerkte. Die Hefe-Kügelchen. Naja, ändern konnte ich es nimmer mehr und neu anfangen kam nicht in Frage. Ich ließ den Teig also weitergehen (Tschüsschen, bis dann), weiter gehen natürlich und kümmerte mich um die Füllung, die ich um Ahornsirup ergänzt habe. Wir sind ja schließlich in Kanada.



Ich walkte den Teig samt Hefepeeling aus, verteilte die köstliche Zucker-Zimt-Butter-Sirup-Masse darauf und rollte das ganze; dann rasch die Kanten mit Eigelb verklebt und den "Braten" in Scheiben geschnitten. Jetzt erst kam ich auf die Idee, das ganze Spektakel ja bei Schwiegercousine Anita's Cakefriday bloggen zu können. 

Erst einmal legte ich jedoch die 8 dicken Scheiben ordentlich nebeneinander in die gefettete Form (als wäre noch nicht genug Fett drin) und stellte 
sie zum weiteren gehen warm und zugluftsicher beiseite.

Nachdem das Gastbeitrags-Genehmigungsverfahren fix durch war, hatte auch der Teig seine Höchstform erreicht und ich schnappte Kamera, Utensilien und die Cinnamon Buns zur Fotosession. Als ich damit bepackt ins Haus zurück kam, kommentierte ein völlig geistesschwacher Mitbewohner: " hav' ya been snowboardin', ay?" Ja, genau, so machen wir das in der alten Welt, immer ein paar rohe Gebäckstücke dabei.

Und nun husch in den Ofen, noch schnell mit ( gestohlener) 
Sahne-Milch-Mischung besprenkelt und 30min Backen. Ich tigerte in der Küche herum, ein köstlicher Duft begann sich zu verbreiten und wie die Geier kamen die Gäste (wir arbeiten in einer Ski-Lodge) angekreist.


"Leider" mussten zumindest die unsympathischeren Gäste vor Ende der Garzeit zurück in den Skikurs. Tragisch. So ergab es sich, dass nur die netten Gäste in den Genuss des ersten Cinnamon Buns kamen. Unaufgefordert haben die dann aber noch ein bisschen geschwärmt, so dass nun anscheinend das Gerücht umgeht, man müsse sich zu einer bestimmten Zeit in der Küche aufhalten, dann gäbe es Frischgebackenes für alle. Ja, genau. Den Teufel gibt es!   

Insgesamt hat sich die Aktion auf zwei Tage verteilt, da ich nach dem Rollen feststellte, dass ich fast den Dienstbeginn verpasst hätte und die ganze Chose einfrieren musste!! 
Merke: Cinnamon Buns sind, zumindest vom Zeitaspekt her, nicht mal eben so gemacht. 

Der Aufwand lohnt sich aber, ein Gläschen Milch dazu und Ihr werdet bis auf weiteres nur noch zufriedenes Schmatzen hören.  

Und um noch ein bisschen kanadische Landschaft im Cakefriday 
unterbringen zu können,
ist eine glückliche Zimtschnecke
dann mit mir Snowboarden gegangen. 

Freitag, 7. Dezember 2012

Schokoschnitten

In der Weihnachtsbäckerei darf bei mir eines nicht fehlen: Schokoschnitten. Das ist ein Familienrezept, das meine Mama auch immer gemacht hat. Ihr braucht...


Für den Boden
6 Eiweiß
250 gr gemahlene Haselnüsse
250 gr Puderzucker

Für die Schokocreme
100 ml Milch
4 Eigelb
200 gr dunkle Schokolade
125 gr Zucker
150 gr Butter

+ gehackte Pistazien

Das Eiweiß zu Schnee schlagen und mit den gemahlenen Nüssen und dem Puderzucker verrühren. Die Masse in eine Form füllen und bei 180° ca. 25 Minuten backen.

Ich habe ca. ein halbes Backblech mit einem Backrahmen dazu genommen, da die Schnitten bei einem ganzen Blech recht dünn werden.

Für die Creme die Schokolade klein hacken. 100 ml Milch mit dem Eigelb (ich mache meistens einfach die übrigen 6 rein), dem Zucker und der Schokolade kochen, bis die Masse dick wird. Etwas auskühlen lassen und dann die Butter unterrühren.

Die Schokomasse auf dem abgekühlten Boden verteilen und direkt in kleine Schnitten schneiden. Mit Pistazien bestreuen und kühl stellen.






Mittwoch, 5. Dezember 2012

Cake Friday im Umbruch

Einige werden es sicher gemerkt haben: Letzten Freitag gab es kein Posting.

Das hatte verschiedene Gründe: Meine Mutter war zu Besuch und ich wollte etwas mehr Zeit mit Ihr verbringen, ich habe ein neues Spielzeug (ein Asus Zenbook Prime) bekommen und der allerwichtigste Grund - der Cake Friday ist im Umbruch.

Ich habe vor fast einem Jahr mit dem Cake Friday angefangen und es macht mir auch immernoch sehr viel Spaß. Allerdings habe ich ab Januar wieder eine 5-Tage-Woche und habe am Freitag nicht mehr so viel Zeit zum Backen. Ein Fotokurs, den ich jeden zweiten Donnerstag besuche macht die Sache auch nicht einfacher.

Also werde ich den Cake Friday in der Form wie er jetzt läuft nicht weiterführen können. Dafür werde ich öfter mal etwas vorbacken und die Sachen dann erst am Freitag einstellen. Ich hoffe, dass ich es hinbekomme auch weiterhin jeden Freitag einen Post zu veröffentlichen.

Außerdem möchte ich Euch dazu ermutigen auch einen Cake Friday einzuführen. Oder einen Cake Monday oder welcher Tag auch immer Euch passt. Denn das schönste am Cake Friday ist ja eigentlich das gemeinsame Kuchen essen. Und sendet mir doch hier, per Mail oder auch auf Facebook Eure Kuchenberichte - Ich würde mich sehr darüber freuen!

Freitag, 23. November 2012

Bratapfelkuchen

Meine Mutter hat letztes Wochenende dauernd von Bratäpfeln gesprochen und das ist irgendwie bei mir hängen geblieben. Bei den Überlegungen, was für einen Cake Friday es heute geben kann, bin ich also schnell auf Bratapfelkuchen gekommen.

Ein Rezept habe ich bei chefkoch gefunden und habe mich auch ziemlich genau an das Rezept gehalten. Allerdings hab ich, wie in einem der Kommentare beschrieben, statt der Rosinen einen Kleks Konfitüre in die Äpfel gemacht, da ich Rosinen einfach nicht mag.





Freitag, 16. November 2012

Mohnkuchen mit Vanillecreme

Mein Freund hat heute Geburtstag und wenn es nach mir gehen würde, dann hätte er eine riesige Motivtorte bekommen. Aus zwei Gründen habe ich keine gemacht: Er mag lieber einfache, bodenständige Kuchen und wir verbringen das Wochenende bei meinen Eltern. Bei den ganzen Vorbereitungen hatte ich gar nicht so viel Zeit etwas vorzubereiten.

Er hat sich also einen Mohnkuchen gewünscht. Ich habe also einen einfach Teigboden gemacht, darüber eine Vanillecreme, dann eine Mohnmasse und als Abschluss noch Streusel.

Wenn ich zu so einem Anlass schon keinen außergewöhnlichen Kuchen machen soll, dann mache ich wenigstens einen fancy, aber bodenständigen Kuchen. Mal sehen, ob es auch schmeckt. Hier schonmal die Bilder:




Mittwoch, 14. November 2012

Schoko-Mandel-Makronen

Anfang der Woche habe ich Schoko-Mandel-Makronen mit zur Arbeit gebracht und wurde nun schon öfter nach dem Rezept gefragt. Da ich gar nicht vor hatte, die Makronen hier zu posten, habe ich auch leider keine richtigen Bilder gemacht. Ich konnte gerade mal die letzte Makrone ergattern um mit dem Handy noch schnell ein Foto zu machen.

115 g gemahlene Mandeln
80 g Puderzucker
2 gehäufte EL Back-Kakaopulver
3 Eiweiß (Größe M)
120 gr Zucker
1 Prise Salz

Den Backofen auf ca. 170°C (Umluft) vorheizen. Die Mandeln mit dem Puderzucker mischen. In einer weiteren Schüssel das Eiweiß schlagen. Nach und nach den Zucker und die Prise Salz einrieseln lassen und weiter schlagen, bis eine glänzende Masse entsteht.

Die Mandel-Puderzuckermasse unterrühren und am besten mit einem Spritzbeutel ca. walnußgroße Klekse machen (die verlaufen noch etwas). Das Backblech dann noch ein paar Minuten draussen stehen lassen, bevor es in den Ofen kommt. So bildet sich eine Art Kruste und die Makronen reißen nicht so schnell ein - glaube ich ;)

Nach 15 Minuten aus dem Ofen nehmen und erstmal 5 Minuten auf dem Backblech abkühlen lassen. Nimmt man sie zu schnell herunter, lassen sie sich nicht ablösen.

Montag, 12. November 2012

Eine kleine Bitte

Ich habe vor einiger Zeit bei einem Gewinnspiel der Telekom teilgenommen, bei dem man den Satz vervollständigen musste, warum man das schnellste Netz braucht.

Nun kann man für meinen Vorschlag abstimmen und über jede Stimme freue ich mich wahnsinnig. Unter allen Abstimmenden wird außerdem ein iPhone 5 verlost.

Hier geht es zum Gewinnspiel und mein Satz ist:  

…die Bilder meiner Kuchen schnell auf den Blog müssen, bevor es nur noch Krümel gibt. (cakefriday) 

Vielen Dank für Eure Unterstützung!

Freitag, 9. November 2012

Geburtstagswoche

Als Kind war ich grundsätzlich an meinem Geburtstag krank. Immer. Und zwar, weil ich total aufgeregt war. Eben so aufgeregt, dass ich krank geworden bin.
Ganz so schlimm ist es mittlerweile zwar nicht mehr, aber ich liebe Geburtstage immer noch. Unter anderem, weil es einer der besten Gründe ist Kuchen zu backen - nicht, dass man einen bräuchte ;)

Da die Geburtstage allerdings immer so schnell wieder vorbei sind, habe ich irgendwann einfach beschlossen, länger zu feiern. Als ich dann letztes Jahr bei Freunden von uns die "Geburtstagswoche-Girlande" gesehen hab, wusste ich: Wir feiern keine Geburtstage mehr, sondern nur noch Geburtstagswochen.

Meine ist trotzdem viel zu schnell vergangen, aber dafür fängt heute die von meinem Freund an. Der liebt Pistazien bestimmt so sehr, wie ich Geburtstage, deswegen gibt es heute Pistazien-Schokolade und einen Pistazien Pie.

Ich hatte gehofft, bereits geschälte Pistazien zu finden und davon auch noch über 300gr. Ich war aber spät dran, weswegen ich nur 3 Packungen geröstete (aber nicht gesalzene) Pistazien in der Schale besorgen konnte. Bevor es los ging, sass ich also stundenlang da und hab Pistazien geknackt, bis mir die Finger weh taten.

Die Schokolade habe ich temperiert, oder es zumindest versucht. Das macht man, damit Sie Ihren Glanz auch nach dem Erhitzen behält. Einigermaßen bekomme ich es mittlerweile hin. Wie das genau funktioniert müsste ich aber in einem eigenen Post erklären. Sollte Interesse daran bestehen, mache ich das gern.

Ich habe mich dann für eine Silikon-Pralinenform mit Wellenmuster und eine mit Mini-Schokotafeln entschieden. Bei den Wellen passten gröbere Pistazienstücke mit rein und die Schokolade umschließt sie komplett. Die Mini-Schokotafeln sehen dafür einfach nur süss aus ;)

Für den Pie habe ich einen Mürbeteigboden gemacht und dann 300gr Pistazien und 250gr. Mandeln gemahlen, ca. 100gr. Puderzucker, fünf Eigelb, etwas Salz, ein Glas O-Saft und etwas gemahlenen Kardamon zu einer Masse gemischt. Der Teig wird erstmal etwas vorgebacken, am besten mit trockenen Erbsen drauf, damit er nicht einsackt.

Dann kommt die Masse drauf. Ein Eigelb mit 2 EL Sahne verquirlen und darauf verteilen. Dann mit einem Backpapier verdeckt bei 180°C ca. 25 Min backen. Die letzten 5 Minuten noch das Backpapier wegnehmen, damit der Pie etwas Farbe bekommt.

Probiert habe ich noch nicht und das Foto auch nur in der Form geschossen, da er beim Versuch ihn rauszuholen fast gebrochen wäre, aber hier sind die Ergebnisse:






 


Freitag, 2. November 2012

Tiramisu Muffins

Ich bin gerade in Bukarest und an jeder Ecke gibt es leckere Backwaren und Konditoreien. Da lohnt es sich gar nicht, selber zu Backen. Daher gibt es wieder ein paar Bilder von Muffins, die ich zwischendurch mal gemacht hab.

Das Rezept für die Tiramisu Muffibs habe ich von Elk Joes Muffin Paradies. Dank dieser Seite habe ich in jungen Jahren schon viele leckere Muffins hinbekommen.