Freitag, 4. Juli 2014

Für Sophie zur Geburt

Vor Kurzem hat eine weitere Freundin von mir ein Kind bekommen. Für die süße Kleine wollte ich natürlich auch eine Torte zur Geburt machen.

Da meine Freundin Himbeeren und Schokolade sehr gerne mag, habe ich versucht eine Art Ganache zu machen, bei der die dunkle Schokolade mit pürierten Himbeeren statt mit Sahne geschmolzen wird. Das Ganze sollte dann als Creme zwischen einen Biskuitboden. Leider war meine Idee nicht besonders gut. ;)

Der Himbeeren-Geschmack kam nicht so richtig heraus und die Schokolade hat in der Mischung etwas komisch geschmeckt. Ich könnte jetzt einfach so tun, als wäre nichts gewesen und die Torte nicht posten, aber da Sie wenigstens äußerlich meiner Meinung nach wirklich gelungen ist, gehe ich einfach nicht mehr weiter auf den Geschmack ein und zeige lieber das Endergebnis.





Freitag, 27. Juni 2014

Johannisbeer-Muffins

Vor ein paar Tagen war ich bei meinen Eltern und habe wieder einmal einen der vielen Vorzüge eines eigenen Gartens entdeckt: Frische, selbst gezüchtete Beeren und Früchte.

Da ich an dem Tag bei Freunden eingeladen war, habe ich kurzerhand beschlossen, als Mitbringsel Muffins aus den Johannisbeeren zu machen. Ein Rezept habe ich bei chefkoch.de gefunden.

Die Muffins bestehen im Grunde aus drei Schichten. Unten ist eine Teigschicht mit Vanillepudding, darauf werden die Johannisbeeren verteilt und dann mit einer Vanille-Schmand-Schicht überdeckt.


Statt Johannisbeeren kann man auch andere Früchte nehmen. Ich habe einen Teil der Muffins mit Äpfeln gemacht.



Das Endergebnis war mir etwas zu süß, aber  trotzdem sehr lecker. Beim nächsten Backen würde ich für beide Schichten weniger Zucker nehmen.


Mittwoch, 4. Juni 2014

Was bisher geschah ;)

Hier ist nun schon seit einiger Zeit nicht mehr viel passiert, was vor allem daran lag, dass ich nur sehr wenig gebacken habe. Ganz untätig war ich aber auch nicht. Ich hab nur leider beim Backen nicht immer an den Blog gedacht und deswegen nicht so tolle Bilder von meinen Kuchen gemacht.

Bevor der Cake Friday aber komplett einschläft, zeige ich wenigstens das (schlecht aufgenommene) Bild von einer kleinen Hochzeitstorte, die ich im letzten Jahr für eine sehr gute Freundin gebacken habe.


Samstag, 21. September 2013

1. Geburtstag

Genau ein Jahr ist es schon her, dass ich dem kleinen Johannes zur Geburt einen Kuchen gebacken habe. Heute ist der kleine Mann also ein Jahr alt geworden und zur kleinen Geburtstagsparty gehört schließlich ein Kuchen.

Ich habe also mal wieder gebacken. Im Inneren ist ein Mandel-Kirschkuchen, der nicht ganz optimal zum Verzieren war, da durch die Kirschen kleine Dellen entstanden sind, die ich auch durch die Ganache nicht ganz verdecken konnte. Ich bin trotzdem ganz zufrieden mit dem Ergebnis:


Und da wir uns nicht einigen konnten auch hier nochmal die Frage: Sind das Schildkröten oder doch kleine Dinos? :)


Sonntag, 31. März 2013

Möhrentorte zu Ostern

Nadine hat mal wieder was Leckeres gebacken und teilt Ihr Rezept mit uns:

Für Ostern sollte es eine schnelle Möhrentorte geben, die nicht so viel Zucker enthält.

     Für den Teig:
400 g     fein geriebene Karotten
400 g     gemahlene Mandeln
  50 g     Speisestärke
6            Eier
140 g     Zucker
1 EL       Vanillezucker
1 TL       Zimt

      Für die Verzierung:
100 g   Marzipan - Rohmasse
            Puderzucker nach Bedarf
            Lebensmittelfarbe, grün, rot/gelb oder orange
            Schokoglasur oder Marzipandecke oder Zuckerguss


Die Eier werden getrennt, der Vanillezucker mit einer Prise Salz und dem Eiweiss steif geschlagen. Das gleiche passiert mit dem Zucker und den Eigelb. Die Trockenen Zutaten werden gemischt und mit den Möhren unter die Eigelb gerührt.  Der Eischnee wird vorsichtig untergehoben.

Die Masse wird in eine Springform gefüllt, deren Boden vorher mit Backpapier ausgelegt wurde. Gebacken wird die Torte bei 190°C für ca. 60 Minuten. Sie wird ziemlich dunkel, aber das ist nicht weiter schlimm - Röstaromen und so...

Der Kuchen muss nach dem Backen abkühlen und sollte dann im Idealfall in Alufolie gewickelt 1-2 Tage ziehen. Aber Ostern und unser Besuch stand schon fast vor der Tür und deswegen durfte meine Torte nur eine Nacht ziehen.

Ich habe mich für einen Zartbitter-Schokoguss und eine Marzipanmöhren grüne-Mars-Hasendeko entschieden. Die Marzipanrohmasse wird dazu einfach mit Puderzucker und Lebensmittelfarbe geknetet und geformt.

Kaum war die Torte fertig, war auch der Besuch da und es wurde probiert.  Lecker saftig und nicht zu süß (im Originalrezept sollten 300g Zucker verarbeitet werden).

Wir wünschen Euch schöne Ostern und viel Spaß beim Nachbacken!


Samstag, 9. März 2013

(Low Carb) Kirschkuchen

Und hier wie angekündigt der Beitrag von Nadine :)

Kirschstreusel von Willis Mama

Diesen Kuchen wurde mir vor über 10 Jahren in Franken aufgetischt und seitdem backe ich ihn ab und zu mal. Und ich muss sagen, es ist der beste Streuselkuchen, den ich je gegessen habe, vor allem, weil er mehr Streusel als alles andere hat. Inzwischen bin ich dazu übergegangen, eine Low(er)Carb-Variante zu machen. Also gibt es hier gleich zwei Rezepte.

Das Originalrezept

(für ein Blech oder einen hohen Kuchen in der Springform):

Für den Teig 150g Zucker, 1 Pck Vanillezucker, 250g Mehl, 1/2 Pck Backpulver und 150g gemahlene Mandeln vermischen und mit 125g Butter und 4 Eiern zu einem zähflüssigen Teig verarbeiten. Wenn er zu fest ist, einfach mit ein wenig Milch verdünnen. Diesen auf dem zuvor mit Backpapier ausgelegten Backblech verstreichen.
Die abgetropften Kirschen - für ein Blech sollten es schon 2 große Gläser sein - darauf verteilen. Je nach Jahreszeit kann man natürlich auch anderes Obst nehmen, wie Äpfel oder Aprikosen.

Für die Streusel (hier am besten eine große Schüssel nehmen) mische ich 400g Mehl mit 200g Zucker, 1 Pck Vanillezucker, 1 Pck Backpulver und etwas Zimt nach Geschmack. Wenn die trockenen Zutaten gut vermischt sind, kommen 250g Butter hinzu. Einfach kräftig mit der Hand durchkneten, wenn die Butter weich ist, kann man den Teig zu einem Riesenstreusel formen. Harte Butter bewirkt eine direkte Streuselbildung in der Rührschüssel. Den Riesenstreusel habe ich dann über die Kirschen gezupft und gekrümelt, so dass sie schön bedeckt waren.

Ein Blech sollte ca 45 Minuten bei 175 Grad auf der mittleren Schiene backen.


Für die heute zubereitete LowCarb Variante habe ich
1. Vollkornmehl genommen,
2. 1/4 des Mehls durch Sojamehl ersetzt
und 3. den Zucker um jeweils 50g reduziert. Für die Streusel habe ich Rohrzucker genommen, das gibt nochmal eine karamellige Note.
Zudem habe ich nur die halbe Menge gemacht und ihn 30 Minuten gebacken.







Ich muss sagen, er schmeckt auch in der LowCarb Variante sehr gut.
Viel Spass beim Nachbacken!