Freitag, 24. Juni 2016

Obstquark bei heißen Temperaturen

Die Temperaturen steigen, man hat keine Lust am heißen Herd zu stehen. Heute stelle ich euch ein erfrischendes Gericht vor, was wir öfters Mittags machen, wenn es schnell gehen muss (und uns nichts anderes einfällt). 

Man schnibbelt einfach (saisonales) Obst, was man mag: heute gab es bei uns Mango, Erdbeeren, Himbeeren und Äpfel. Parallel dazu röstet man vorsichtig Mandelsplitter in der Pfanne an und  gibt etwas gemahlene Vanilleschoten dazu. Ich nehme immer die, die ich in Zucker getrocknet habe, nachdem ich die Schote ausgekratzt habe und das Vanillemark z.B für Plätzchen benutzt habe. Nach ein Paar Wochen im Zucker fülle ich sie in eine Gewürzmühle und kann sie in verschiedene Gerichte mahlen. 
Zu Obst und Mandeln geben wir zusätzlich Chia- oder geschrotete Leinsamen, manchmal noch Vanille-Extrakt (ausgekratzte Vanilleschoten in Whiskey einlegen).
Hier kann man natürlich variieren mit Müsli, Getreideflocken, Honig, Agavendicksaft, Kokosraspeln, etc. da sind dem Geschmack keine Grenzen gesetzt. 
Das ganze mischt man dann mit Quark, wir nehmen meistens 20% Fettgehalt, weil der etwas cremiger ist. 
Fertig ist das erfrischende und satt machende Sommergericht.  Das kann man natürlich auch vorbereiten und im Marmeladenglas mit zur Arbeit nehmen.





Freitag, 17. Juni 2016

Mmmmmmmmmmh... Erdbeerkuchen!

Wer mag sie nicht, die leckeren Erdbeeren? Nachdem ich mir zwei Erdbeerbäume gebaut habe (da meine Familie schonmal mehrere kg Erdbeeren pro Woche futtert) habe ich zusammen mit meinem Mann mal verschiedene Tortenböden getestet. Einmal der Bohnenbisquit, einen Mürbteigboden, einen 5-Minuten-Boden und ganz normalen Bisquitboden. 

Die Rezepte werde ich hier nach und nach bloggen, damit wir auch lange etwas von den Erdbeeren haben. 

Alles haben alle meine Erdbeerkuchen gemeinsam: Auf den Tortenboden kommt eine Schicht Vanillepudding (wenn man selbst kocht, dann mit 400ml Milch anstatt 500ml, dann wird er fester und weicht den Boden nicht so auf). Dann die Erdbeeren drauf verteilen und eine Schicht Tortenguss drauf, damit sie eventuell auch noch einen Tag länger hält (das Problem besteht bei uns nie ;) ).

Zuerst das Rezept für den schnellen Boden:

  •  3 Eier
  •  3 EL Zucker, evtl. nach Geschmack noch Ahornsirup
  •  6 EL Öl
  •  1,5 TL Backpulver
  •  6 EL Mehl
Die Eier werden mit dem Zucker und Ahornsirup schaumig gerührt, dann das Öl hinzufügen. Zum Schluss Das mit Backpulver vermischte Mehl unterheben.  Ich benutze eine Silikon-Obstbodenform, da ich sehr schlechte Erfahrungen mit den Blechformen gemacht habe. Bei 175°C wird der Boden ca. 20 Minuten gebacken. 

Nach dem Auskühlen kann er dann nach Belieben belegt werden. Der Teig ist schön fluffig und schmeckt gut, eine echte Alternative zu den viel zu süßen gekauften Böden.





Freitag, 25. März 2016

Für Ria Marleen zur Geburt

Biskuit-Torte aus Bohnen mit Avocado-Ganache

Wir freuen uns sehr, denn Ria Marleen ist da! Und wie es bei all unserem Nachwuchs ja Tradition ist, gab es eine Torte für die kleine Maus! 

Inspiriert von den Bohnen-Brownies, die super ankamen, wollte ich etwas mit Bohnen-Biskuit machen. Low carb und glutenfrei:
Für die Avocado-Ganache: 
  • 4 Mittelgroße reife Avocados
  • 5 EL (ca. 75g) geschmolzenes Kokosöl
  • ca. 8 EL flüssiger Honig, nach Geschmack
  • 10 EL Back-Kakao
  • 1 EL Vanille Extrakt
  • 2 EL Zitronensaft
  • eine Prise Salz


    Alles wird in den Mixer gefüllt und püriert bis eine glatte Masse entsteht. Eventuell muss noch ein wenig kaltes Wasser hinzugefügt werden, damit es wirklich glatt wird. In eine Schüssel umfüllen und in den Kühlschrank stellen.
       
Für den Teig:
  • 3 x 400g Dosen Cannellini Bohnen, abgetropft und gespült
  • 9 Eier
  • 1 EL Vanille Extract
  • 220ml Ahornsirup
  • 5 TL Zitronensaft
  • 90g Kokosmehl
  • 2,5 TL Backnatron
  • 3 Prisen Salz 
  • 125g Butter oder Kokosöl, geschmolzen                Die Bohnen werden mit den Eiern [oh es ist ja Ostern, und Johannes will Eier bemalen, dann pusten wir die 9 Eier einfach mal aus. Keuch Ächtz Stöhn. Tolle Idee...], Vanille Extrakt und Ahornsirup im Mixer püriert. Die trockenen Zutaten werden vermischt und zu der Bohnenmasse gegeben. Dann wird das geschmolzene (und abgekühlte) Fett langsam in die Masse gerührt. Alles nochmal schnell im Mixer vermengen und in 2 Springformen (die vorher mit Backpapier ausgelegt wurden) gefüllt.  Im auf 180 Grad vorgeheizten Ofen  werden sie erstmal 25 Minuten gebacken, dann dürfen sie die Plätze für nochmal 10 Minuten tauschen, damit sie gleichmäßig gebacken werden. 

    Also nach insgesamt 35 Minuten Backzeit müssen die 2 goldbraunen Böden erstmal kalt werden. Meine Böden sind so gut aufgegangen, dass ich sie nochmal halb schneiden konnte.

    Also habe ich die Böden mit der Ganache geschichtet und die restliche Ganache aussen verteilt und glatt gestrichen. Ich muss sagen, ich habe noch nie so eine tolle Ganache hergestellt. die herkömmliche mit Sahne und Schokolade hat bei mir nie so richtig funktioniert. Die Avocadoganache war super cremig und ganz toll zu verteilen. Wenn sie zu hart sein sollte, lässt man sie etwas bei Raumtemperatur stehen und schwupps, ist sie toll zu verarbeiten. Die Torte sollte gut durchkühlen und Nelly und ich haben sie noch mit Fondant verziert.
    Alles Gute Ria und ihrer Familie und frohe Ostern!
     

     

Dienstag, 15. März 2016

Geburtskuchen für Helena

Leider sind meine Backambitionen in letzter Zeit mal wieder etwas eingeschlafen und somit ist auch hier auf der Seite nicht viel passiert.

Da es aber in meinem Freundeskreis mittlerweile die Tradition gibt, einen Kuchen zur Geburt eines Kindes zu backen, habe ich mich also vor einer Woche doch mal wieder an den Ofen begeben. Zwar kam der Kuchen erst zum 6 Monatsgeburtstag der kleinen Helena, aber besser spät, als nie ;)

Als Kuchen habe ich mich für eine Sachertorte entschieden, da Sie schön lange hält. Ein Rezept gibt es zum Beispiel bei cakeinvasion. Zum Geburtstag hatte ich von meinem Mann Cake CakeMelts in lila bekommen, also eine Art Kuvertüre oder Glasur zum einschmelzen. Dazu sollte der Name und ein paar Schmetterlinge aus Fondant auf den Kuchen.

Ich muss sagen, dass ich von den CakeMelts leider nicht so begeistert bin. Ich hatte Schwierigkeiten die Glasur zu verstreichen - was auch durchaus einfach an meinem Nichtkönnen liegen kann. Außerdem fand ich den (Vanille-)Geschmack etwas unnatürlich und die Melts rochen für meinen Geschmack in der Packung schon komisch. Ich habe Glasur und Kuchen aber nicht zusammen probiert und mir wurde gesagt, dass es in der Kombination dann doch schmeckte :) Ein weiteres Problem bei meiner CakeMelt-Glasur war, dass Sie wohl bei zu niedriger Temperatur abgekühlt ist und deshalb einen weißen Schleider bekam. Für kleine Gebäcke würde ich die vielleicht nochmal nehmen, einen ganzen Kuchen werde ich das nächste Mal dann doch lieber mit Fondant oder so einschlagen.



Freitag, 4. März 2016

Schwarze Bohnen??? Machen wir doch einfach Brownies!

Inspiriert durch die Hemsley Schwestern haben wir jetzt schon 2 mal diese Brownies gemacht und sie diesmal auch Freunde probieren lassen. Bei der ersten Ladung haben die Freunde nichts abbekommen, sie waren zu langsam.


Ungewöhnliche Zutaten, aber das Ergebnis spricht für sich. Zudem sind sie auch noch gluten- und lactosefrei. 

Hier das Rezept:
  • 2 x 400g Dosen Schwarze Bohnen, abgetropft (alternativ bekommt man hier eher getrocknete Bohnen (220g, die werden dann 12-24h in Wasser eingeweicht und 2h gekocht, benötigen also etwas mehr Vorlaufzeit)
  • 230g Butter (für lactosefrei Kokosöl nehmen)
  • 4 Eier
  • 85g Back-Kakao
  • 150ml Ahornsirup
  • 2 EL Vanilleextract
  • 130g Walnüsse

Butter schmelzen, etwas abkühlen lassen. Alle Zutaten bis auf die Walnüsse und Butter in den Mixer (mit den rotierenden Messern) , ein paar mal kurz anmixen, dann gut durchmixen, bis eine glatte Masse entsteht. Nun langsam die Butter untermischen. 
Probieren und evtl mit Ahornsirup nachsüßen. Dann die (gehackten) Walnüsse untermischen, aber ein paar aufheben für die Deko. 
Eine Brownie-Form oder Auflaufform wird mit Butter gefettet und die Masse eingefüllt, die restlichen Walnüsse oben drauf verteilen.
Bei 170°C werden die Brownies 40 bis 45 Minuten gebacken. WICHTIG: Nach dem backen müssen die Brownies komplett auskühlen. Dann erst kann man sie schneiden und aus der Form holen.


Das Gute an Hülsenfrüchten ist, dass sie Kohlenhydrate enthalten, die der Mensch nicht verwerten kann, und somit auch nicht aufnehmen kann. Ein schöner Nebeneffekt.
Sie schmecken herrlich schokoladig und gar nicht nach Bohnen. Einfach mal ausprobieren!







Freitag, 18. Dezember 2015

Back-Kekse-Tag

Es gibt ja unzählige und unsinnige "Aktionstage" und die meisten ignoriere ich eher. Heute ist allerdings einer, den ich super finde und voll und ganz unterstütze: Der Back-Kekse Tag :)

Da die Zeit aktuell knapp ist, bin ich im privaten Umfeld gar nicht dazu gekommen tatsächlich zu backen. Für den Job hab ich den Büroofen dann aber doch noch anschmeissen können.

Das Ergebnis sind einfache Mürbeteigplätzchen im Deutsche Post bzw. DHL Design für die jeweilige Facebookseite :)